Spieglein, Spieglein an der Wand…

Du bist der schönste Spiegel im ganzen Land!!! Na, zumindest hat niemand sonst einen solchen Spiegel.

DIY Spiegel

Vor vielen Jahren waren wir einmal in Florida auf einem Kunstmarkt. Dort hatte ein Künstler ganz tolle Sachen aus Mosaikkunst geschaffen. Zu Hause angekommen haben wir es gleich nachgemacht. Der eigentliche Spiegel wurde mittig auf eine rechteckige Holzplatte geklebt. Und dann ging es los: Rundherum kamen viele unserer Erinnerungsstücke, die sonst nur in den Schubladen verkümmert wären wie z. B. die Schlüsselanhänger (der Teddy, der so genüßlich in seiner Unterhose kratzt oder der Football-Helm der 49ers, dies war ein Mitbringsel eines Freundes von seiner ersten USA-Reise) oder die Altoids-Deckel (Altoids sind kleine Pastillen, in Deutschland gibt es nur Pfefferminze, aber in den USA gibt es viele interessante Sorten). Oder die Buttons, die uns an unsere Reisen nach Schweden erinnern. Sie waren dort die „Eintrittskarten“ zu einem riesigen Autotreffen in Västeras. Die Muscheln stammen auch uns unseren Urlauben. Nachdem man also die Erinnerungsstücke rundherum „Probe gelegt“ hat, kommen dann die Mosaikteilchen dran. Wir haben diverse Krüge und Tassen zerkloppt. Dazu haben wir den Krug in ein altes Küchenhandtuch gelegt und vorsichtig mit dem Hammer draufgeschlagen. Und den Bruch dann auf der Holzplatte verteilt. Wir haben nicht nur die Teilchen genommen, sondern auch die Henkel mit eingefügt. Sodass man gleich noch etwas hineinhängen kann, wie eine (Zahn-) Bürste. Beim Verteilen der Mosaikstückchen fand ich es schöner, wenn sie farblich beieinander liegen, d. h. nicht alle Farben gemischt durcheinander. Das hatte ich zuerst ausprobiert, war mir letztendlich doch zu unruhig.

Dann wurde alles mit Fliesenkleber (gibt es zum Glück auch in kleinen Mengen im Baumarkt) festgeklebt und zum Schluss mit Fugenweiss verfugt. Der Spiegel erinnert mich an den Meeresboden, auf dem sicher teilweise auch so aussieht.

Dieses Projekt hat viel Spass gemacht und eignet sich auch für Uhren oder Türumrahmungen. So kann man seine Erinnerungsstücke jeden Tag ansehen.

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