Ab in den Süden…

Am Wochenende hat die Sonne noch einmal alles gegeben. Gefühlt war es wie in Italien oder Portugal oder Marokko…

Sieht das nicht aus wie am Gardasee?

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Am See gab es eine Kaffeepause mit leckeren, kleinen Törtchen aus Portugal.

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Wir haben das Glück, dass es in unserer Stadt eine portugiesische Pasteleria gibt, in der man diese feinen Teilchen kaufen kann. Wer die Vanilletörtchen (oben links im Bild) nachbacken möchte, findet hier ein schnelles Rezept.

Abends gab es dann eine marokkanische Fischsuppe, passend zum südlichen Flair des Tages. Sie ist schnell gemacht und man kann sogar Tiefkühl-Fisch verwenden, der in der Suppe auftaut. Das Rezept gibt es hier. Dazu ein dunkles Baguette mit gesalzener Butter, lecker! Ein portugiesischer Vinho Verde hätte sicher ganz wunderbar gepasst.

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Hoffentlich kommen noch viele solche sonnigen Herbstage…

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Wenn´s mal schnell gehen soll…

Wie wäre es dann mit einer Blätterteig-Quiche mit Birnen, Blauschimmelkäse und Cashewnüssen?

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Dies ist eines der schnellsten Rezepte, das ich kenne. Und die Zutaten sind oben bereits aufgeführt. Ein Päckchen Blätterteig wird in eine Quicheform gelegt. Während der Blätterteig auftaut, schneide ich einen Blauschimmelkäse (ich hab Cambozola genommen) und zwei Birnen in Scheiben, verteile alles auf dem Blätterteig und hacke noch eine Handvoll gesalzene Cashewnüsse und werfe diese locker über die Birnen und den Käse. Und ab in den vorgeheizten Ofen für ca. 15 – 20 Minuten. Fertig!

Dazu ein Glas Wein oder Bier oder Federweißer, perfekt! Auch wenn Besuch kommt, der länger bleibt, ist die Quiche schnell auf den Tisch gezaubert!

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Spätsommerpicknick am See…

Die vorerst letzten heißen Tage wurden von uns ausgenutzt. Schnell ein paar Sachen gepackt und ab an den See zum Luftbaden. Für´s Baden war es uns doch schon zu kalt, aber wir sind auch echte Memmen, was kaltes Wasser betrifft.

Zur Kaffeezeit gab es Zitronenschnitten und vietnamesischen Eiskaffee.

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Das Rezept für die Zitronenschnitten gibt es hier . Die Menge wurde halbiert und in einer kleineren Auflaufform gebacken. Der vietnamesische Eiskaffee wurde mit Instantbeuteln zubereitet, welche ich im Asialaden entdeckt habe.

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Den Kaffee kann man kalt oder warm trinken. Da ich kein Vietnamesisch kann, hab ich mir so ungefähr die Zubereitung anhand der Gradzahlen zusammengereimt und ich muss sagen, es ist geglückt. Ein Beutelchen reicht für eine Tasse mit 75 ml Wasser (ca. 80 Grad warm). Ich hab also vier Beutel mit 300 ml Wasser zusammen in eine kleine Edelstahl-Thermoskanne gegeben und gut geschüttelt. Noch ein paar Eiswürfel in einer Plastikdose mitgenommen und kurz vor´m Verzehr alles vereint. Sehr lecker!

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Zur Abendbrotzeit gab es dann Bulgursalat, weichen Schafkäse, Waldorfsalat und einen Wassermelonen-Smoothie.

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Für den Wasssermelonen-Smoothie haben wir ca. 1/8 Melone mit einer guten Prise Salz, ca. 10 Blättchen Minze und einem kleinen Schuss Wasser und ca. 10 Eiswürfeln gemixt.

Das Rezept für den Waldorf-Salat (hinten im Bild) gibt es hier. Die Menge wurde ebenfalls halbiert.

Für den Bulgur-Salat haben wir 150 g Bulgur in 300 ml Brühe geköchelt und ausquellen lassen. Ein paar Chiliflocken dazu und abkühlen lassen. Eine Möhre und eine lange dünne Salatgurke wurden geschält und geraspelt. Dann ein Dressing aus 3 EL Zitronensaft und 4 EL Olivenöl, einer halben Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer zubereiten. Alles zusammenrühren und ziehen lassen. Die Reste vom Bulgur-Salat habe ich am nächsten Tag  noch einmal mit zwei klein gewürfelten Tomaten und frischem gehackten Koriander „aufgehübscht“.

Ein paar leckere Brötchen dazu und etwas milden, weichen Schafkäse und das Sommerpicknick ist perfekt!

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Die zweitschnellste Beilage der Welt – Auberginen

Es gibt gerade so schöne, wunderbar glänzende Auberginen. Zugegeben, sie sind nicht so schnell zur Beilage zu verwandeln wie die Zucchini im letzten Beitrag. Aber diese Zubereitungsart geht auch recht schnell, sieht man einmal von der Backzeit im Backofen ab. Dafür kann man sie gut vorbereiten, sogar schon am Vortag einer geplanten Feier.

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So wird´s gemacht: 2-3 Auberginen waschen, Strunk und Stiel abschneiden, in Scheiben schneiden, salzen und etwas mit Zitronensaft beträufeln. Dann die Scheiben auf ein Backblech legen und bei ca. 220 Grad in den Backofen, bis die Scheiben leicht braun werden. In meinem Ofen dauert dies ca. 20 – 25 Minuten.

In der Zwischenzeit die Marinade herstellen aus: 1 fein geschnittenen Knoblauchzehe, 3-4 getrockneten (in Öl eingelegten) Tomaten, auch fein gewürfelt. Dann 2-3 Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. 3 EL Zitronensaft, 5 EL Olivenöl, 2 EL Gemüsebrühe (vorher in einer Tasse schnell angerührt aus Brühpulver und heißem Wasser), 1 TL Agavendicksaft (Zucker geht auch), Salz, Pfeffer, ein paar Chiliflocken (irgendetwas, was ein bisschen Schärfe gibt, kann auch Cayennepfeffer oder eine halbe Chilischote sein). Zum Schluss noch ein paar getrocknete oder frische Kräuter unterrühren. Zum Beispiel Thymian, Oregano, Basilikum. Was gerade zur Hand ist.

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Die Auberginenscheiben werden dann heiß in eine Auflaufform gelegt und mit der Marinade übergossen. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Und dann genießen!!!

Linsen-Kartoffel-Salat mit Pflaumenmus

Noch mal schnell Grillen am Wochenende, bevor der Sommer sich endgültig verabschiedet? Hier ein tolles Rezept, das sehr schnell geht. Und durch die Linsen gibt es gleich noch eine große Portion gesundes Eiweiß! Das Dressing wird mit Pflaumenmus verfeinert und hat einen ganz feinen Geschmack.

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Die kleinen Kartoffeln werden gründlich gewaschen, in Spalten geschnitten und auf einem Backblech gebacken (ich hab noch etwas Öl darüber gegeben). Die Linsen werden gut abgespült und abgetropft. Noch Frühlingszwiebeln dazu. In der Zwischenzeit wird das Dressing mit Pflaumenmus und Sojasauce zubereitet. Ich hab noch etwas mehr Essig genommen, als im Rezept angegeben, da ich einen milden Apfelessig verwendet hab.

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Der Salat ist gut haltbar, d. h. Reste passen gut in die Lunchbox für´s Büro.

 

Auf nach Vietnam!!!

Letztens waren wir in einem vietnamesischen Restaurant und ich aß ein Gericht mit Reisnudeln mit Bauchfleisch. Das war so lecker, dass ich es nach Geschmack nachkochen wollte. Das Ergebnis war zu 95% wie das Original im Restaurant und sehr gut.

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Und so haben wir´s gemacht: Zunächst eine Soße/ein Dressing herstellen aus: 3 EL Limettensaft, 3 EL Fischsauce, 3EL (Apfel-)Essig, 1 EL Agavendicksaft, etwas kleingeschnittene Chili, etwas kleingewürfelter Ingwer, 2 Stangen Zitronengras (klein geschnitten). Einfach alles verrühren. Parallel die Reisnudeln (250 g) nach Vorschrift kochen. Dann haben wir eine halbe Gurke und eine halbe Paprike gewürfelt und die Nudeln, das Gemüse und etwas kleingehackten, frischen Koriander auf die Soße gegeben.

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Gleichzeitig haben wir 4 Scheiben Bauchfleisch in unserem kleinen Elektrogrill knusprig gegrillt. Wir hatten sie zuvor schon in mundgerechte Stücke geschnitten. Am Ende kamen noch frische Sprossen drüber. Kurz vor´m Verzehr wird dann – genau wie im Restaurant –  alles durchgerührt. Fertig! Köstlich!

Eine ganz bestimmte Zutat fehlte noch im Vergleich zum Original. Der Herr des Hauses meinte, vielleicht das berühmte 5-Gewürze-Pulver. Wer es weiß, darf es uns gern verraten!

Feuer und Flamme für französischen Flammkuchen

Neulich bei Rewe haben wir diese Rezeptkarte entdeckt und das Rezept sofort ausprobiert.

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Ein wirklich tolles, schnelles Gericht, wenn man an heißen Sommerabenden nicht lange in der Küche stehen will. Wir haben deutschen Ziegenkäse-Camembert genommen und statt Haselnüssen, die wir nicht so gern mögen, einfach gehackte Mandeln verwendet.

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Nach nur 7 Minuten im Ofen war der Flammkuchen bereits fertig. Und sehr lecker!!!

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Wir haben mit zwei Personen eine ganze Platte verputzt. Aber der Teig ist ja auch nur hauchdünn. Wer es nachbacken mag, das Rezept gibt es auch im Netz, siehe hier.

Der gruselige Melonenhai!!!

Der Melonenhai zaubert jedes Mal ein Schmunzeln auf die Gesichter der Gäste. Er ist schnell geschnitzt und jung und alt sind stets begeistert.

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Ganz egal, ob Sommerparty, Grillabend oder Kindergeburtstag: Alle mögen ihn!!!

Er ist ganz einfach selbstgemacht. Man braucht 1 Melone, 3 kleine Holzspieße und irgendein Material für die Augen. Bei uns waren es zwei Heidelbeeren. Oliven gehen aber auch oder durchgeschnittene Erdbeeren. Letztere sehen besonders gut aus, wenn man statt der Wassermelone eine Honigmelone nimmt. Wer will, kann noch ein paar Fruchtgummis in Fischform ins Maul geben.

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2 Spieße benötigt man, um die Augen festzustecken. Und 1 Spieß, um eine kleine Rückenflosse anzubringen. Die genaue Schnitzanleitung und ganz viele Fotos zur Inspiration gibt es hier.

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