Errötende Gewürz-Eier, Rotkohl, Nelken & Sternanis

Noch ein Rezept aus Jamie Olivers Superfood-Kochbuch. Eier werden gekocht und mit Rotkohl und Gewürzen eingelegt. Sie eignen sich dann prima für ein Picknick, eine Brotzeit oder aufgeschnitten für eine asiatische Nudelsuppe.

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Die Zubereitung ist sehr einfach: Eier werden gekocht, gepellt und abgespült. Die Gewürze Sternanis, Nelken und Senfsamen werden trocken in einem Topf angeröstet, Lorbeerblätter und Wasser dazu, mit Honig, Essig und Salz würzen. Dann kommt in Streifen geschnittener Rotkohl dazu, alles 10 Minuten stehen lassen. Danach alles abwechselnd in ein Einmachglas schichten und im Kühlschrank ziehen lassen. Jamie meint, sie schmecken am besten nach einer Woche. Wir haben sie aber schon nach 24 Stunden verputzt und fanden sie sehr lecker!

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Das komplette Rezept fand ich auch auf der Seite von eingrueneats. Dort kamen die Eier aber nicht so gut an. Sie schmecken tatsächlich sehr intensiv nach Sternanis, das muss man mögen. Wir fanden es sehr lecker und werden es wieder machen…

Geröstete Süßkartoffeln, schwarze Bohnen und Chili-Tomaten-Salsa

Noch ein Rezept aus Jamie Olivers „Superfood für jeden Tag“-Buch.

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Ganz einfach zu machen, man braucht nur ein wenig Zeit für das Backen der Süßkartoffel. Diese werden nämlich eine gute Stunde im Ofen geröstet, bis sie gar sind. In der Zwischenzeit kocht man Reis und stellt eine Salsa-Soße aus Tomaten und Chili her. Die Bohnen werden mit Zwiebel und Kreuzkümmel gegart, ein wenig dicklich eingekocht und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Am Ende wird dann alles auf dem Teller vereint. Ein Klecks Hüttenkäse rundet das ganze Geschmackserlebnis ab. Mit Korianderblättern garnieren, servieren und genießen. LECKER!!!

 

Schoko-Schwarzbier-Kuchen mit geschmorten Zimt-Zwetschgen

Ein schönes Kuchenrezept fanden wir auf der Seite von „Blueberry vegan“. Nach dem leckeren Bier-Eis, das wir hier probierten, klang Schwarzbier-Kuchen sehr interessant. Und tatsächlich: Heraus kam ein saftiger Kuchen, nicht so süß, ganz ohne Ei gebacken und sehr, sehr lecker!

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Zuerst werden alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischt: Mehl, Speisestärke, Kakao, Zucker, Backpulver, Salz. Dann kommen noch Schwarzbier und geschmacksneutrales Öl dazu. Alles vermischen und ab damit in den Backofen.

Dazu gibt es Zwetschgen, die geschmort und mit Zimt gewürzt werden. Ich fand aber keine frische Zwetschgen und hab einfach welche aus dem Glas genommen. Und – wir konnten nicht widerstehen und haben uns einen halben Becher Sahne dazu geschlagen.

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Alles zusammen ergibt eine leckere Kombi. Prima geeignet für die Kaffeestunden, aber auch als Nachtisch (für Ostern?). Wenn Kinder mitessen, kann man den Kuchen wohl auch mit Malzbier backen. Das haben wir jedoch noch nicht ausprobiert.

Der Kuchen hält sich gut einige Tage, er bleibt schön saftig.

Das komplette Rezept findet sich hier.

Ofenäpfel mit Linsensalat

Diese Kreation stammt aus dem Edeka-Heft „Mit Liebe geniessen“.

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Kleine, rote Äpfel werden mit roten Zwiebeln und ein wenig Apfelsaft im Ofen gebacken. Dazu gibt es Linsen, die mit Senf, Honig und Öl mariniert werden. Nach dem Backen der Äpfel und Zwiebeln wird dann alles vereint. Es schmeckt sehr lecker!

Im Originalrezept werden zwei kleine Dosen Puy- oder Berglinsen verwendet. Diese hab ich nicht gefunden und stattdessen einfach eine große Dose Linsen mit Suppengrün genommen. Die Linsen wurden im Sieb abgespült und gut abgetropft. Außerdem gibt es im Originalrezept noch als Deko knusprig gebratene Salbeiblätter. Diese haben wir einfach durch frisches Basilikum ersetzt.

Ein feines Rezept, das sich auch gut für Parties und die Lunchbox eignet. Ersetzt man den Honig für das Dressing durch Ahorn- oder Agavensirup, ist das Rezept sogar vegan.

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Insalata di Rinforzo Napolitana

Dies ist ein wundervolles Rezept. Ein italienischer Blumenkohlsalat, der prima vorzubereiten ist. Je länger er zieht, desto besser schmeckt er!

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Die Blumenkohlröschen werden kurz gekocht und dann abgeschreckt. Dann kommen hinzu: Oliven, Kapern und wer mag: Sardellen. Und der Clou sind die gerösteten Paprikastreifen, die das Gericht süßlich schmecken lassen. Wir haben eine rote Paprika halbiert, entkernt und im Ofen gebacken, dann die Haut abgezogen und alles in feine Streifen geschnitten. Darüber ein Dressing aus Essig und Öl sowie ein wenig Oregano dazu, fertig. Alles gut durchziehen lassen und genießen.  Rinforzo bedeutet übrigens soviel wie: Verstärkung. Also ein Salat, der Kraft gibt. Und der sogar Blumenkohl-Muffel lächeln lässt… Ohne Sardellen ist es ein veganes Gericht. Ein ähnliches Rezept findet sich hier.

Gestatten: Mozzarella, vegan

Das Rezept für einen veganen Mozzarella findet man auf der Seite „Deutschland is(s)t vegan“. Erstaunlich einfach und erstaunlich lecker. Eingeweichte Flohsamenschalen sorgen für den Klebstoff;  Cashewkerne, Zitronensaft, Hefeflocken und Sojajoghurt für den Geschmack.

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Die Masse über Nacht – mindestens aber drei Stunden – im Kühlschrank fest werden lassen. Der Mozzarella ist dann schnittfest und schmeckt super. Das Rezept funktioniert super, nur die Mengen sind für einen normalen Haushalt viel zu viel. Wer es nachmachen will, sollte die Zutaten durch Vier teilen, das ergibt immer noch genug Masse für einen schönen „Mozzarella“…

Tante Rosas Heimwehsuppe

„Draußen ist es grau, ich sitz´mit Dir hier blau…“, singt Marius Müller-Westernhagen. Wenn es draußen schmuddelig wird, ist es höchste Zeit für leckere, wärmende Suppen.  Im Demeter-Journal gab es das Rezept für Tante Rosas Heimwehsuppe, nämlich einen Ostpreußischen „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck.

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Ein einfaches, schnelles Rezept: Geraspelte Rote Beten werden mit einer Zwiebel in Butter glasig gedünstet. Dann Buttermilch und Brühe dazu, weich kochen. Mit Majoran, Salz und Zitronensaft abgeschmeckt. Zum Servieren kommen gekochte Kartoffeln auf den Teller, den Borschtsch drüber. Darauf zwei Toppings:

Nr. 1: Gewürfelte Gewürzgurken aus dem Glas mit gehacktem Dill gemischt.

Nr. 2: Entweder knusprig geröstete Bauchfleischwürfelchen oder ein hartgekochtes, fein gehacktes Ei (pro Person 1 Ei) oder gewürfelter Räuchertofu

Die Suppe ist sehr lecker und durch das Köcheln in der Buttermilch bekommt sie einen feinen Geschmack. Durch das Raspeln der Beten ist die Suppe schnell fertig. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser…

Hier ist das komplette Rezept.

Mandelbutter-Toffees

Immer noch auf der Suche nach süßen Rezepten ohne raffinierten Zucker blätterte ich mein Buch von Tara Stiles durch. Sie hat in ihrem Buch „Dein Yoga, Dein Leben“ Yogaübungen und Rezepte verarbeitet. Die Toffees sind wirklich sehr lecker und meine Version enthält nur Kokosöl, Mandelbutter, etwas Meersalz und sehr dunkle Schokolade.

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Das Kokosöl wird ein wenig verflüssigt (also zum Beispiel den Behälter in eine Schüssel mit warmem Wasser stellen), die anderen Zutaten dazu geben, verrühren. Eine flache Schale mit Folie auslegen, die Masse hineingeben und ab in den Gefrierschrank. Kurz vor dem Servieren herausnehmen und genießen.

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Absolut köstlich durch die knusprige Schokolade und das Salz gibt den Kick dazu. Fand dazu im Netz sogar das komplette Rezept.

Ideen für Halloween

In diesem Jahr gab es ein vorgezogenes Geburtstags-Halloween-Fest.

Viele Inspirationen für unsere Gerichte stammen aus dem Netz. Bitte sehr…

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Der Kürbis spuckt gerade eine schaurig-grüne Guacamole auf den Teller. Umrandet wird alles von mexikanischen Tacos.

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Das Gurkenkrokodil ist mit Käse und Trauben bestückt und hat eine Möhrenzunge.

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Hier sieht man links im Bild Babybel-Augen. Sie werden eingeritzt, mit etwas Ketchup bestrichen und mit einer kleinen Olivenscheibe und einer Kaper belegt. Daneben sind die Hexenbesen zu sehen. Eine Salzstange wird am Ende mit eingeschnittenem Käse umwickelt. Und dieser Käse wird mit einem Schnittlauch festgebunden. Die Hexenbesen sind allerdings etwas für sehr geduldige Menschen. Oft reisst der Käse oder der Schnittlauch, keine ganz einfache Deko. Sie sehen aber sehr niedlich aus.

Rechts im Bild sieht man einen Oktopus, der in einem Teller von Paprika-Frischkäse-Dip sitzt. Im Hintergrund rechts sieht man die Finn-Crisp-Cräcker, die für diesen Dip gedacht sind.

 

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Auch die Mumienwürstchen sind schnell gemacht. Links die vegetarische Version, vorn im Bild die fleischlastige. Bockwürstchen werden mit einem Band aus Hefeteig umwickelt und kurz im Ofen gebacen. Zwei Ketchupkleckse als Augen und fertig!

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Auch die Süßschnäbel sollen nicht zu kurz kommen. Hier ein Kürbiskuchen mit Schokoladen-Spinnennetz-Glasur.

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Wackelpudding mit Wurmeinlage. Im Hintergrund eine Flasche Vanillesauce dazu.

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Abgehackte Finger(kekse) sind auch schön eklig anzusehen…

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Dies ist ein Friedhofs-Tirami Su. Ganz ohne Alkohol, ohne Ei und ohne Kaffee. Also  prima geeignet für Kinder und Schwangere. Für alle anderen natürlich auch…

Fast alle Rezepte stammen von der Chefkoch-Seite. Das Tirami Su ist eine Eigenkonstruktion aus verschiedenen Rezepten. So haben wir´s gemacht: Einen gekauften Schokokuchen (350 g) in Scheiben schneiden und eine Form damit auslegen. Mit Bananennektar beträufeln, so dass die Scheiben ungefähr bis zur Hälfte feucht sind. Einen großen Mascarponebecher à 500 g mit einem Becher (Mango-)Vanille-Jogurt verrühren und die Hälfte dieser Masse auf die Schokoscheiben geben. Wieder mit Schokoscheiben belegen, Nektar drüber, Mascarpone-Jogurt-Crème drüber und ab damit in den Kühlschrank. Am besten über Nacht. Am nächsten Tag zerkrümelte Schokokekse drüber geben. Ich hab Oreo-Kekse einfach in meiner Küchenmaschine geraspelt. Zum Schluss noch Schokokekse durchschneiden und wie Grabsteine ins Tirami Su stecken.

Zum Sattmachen der Gäste gab es übrigens noch Chili con und Chili sin carne sowie einen einfachen Zwiebelkuchen.

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Nudelsalat mit Fenchel und Birne

Ein italienisch angehauchtes Rezept aus der Schrot & Korn 10/2018:

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Fenchel und Birnen werden klein geschnitten und in ein wenig Öl der getrockneten Tomaten mit etwas Knoblauch angebraten. Dazu kommt ein Dressing aus Orangensaft und -schale, Cashewmus, etwas Honig und Tomatenöl. Später werden gekochte Nudeln, Birnen, Fenchel, getrocknete Tomatenstreifen, Lauchzwiebeln und das Dressing vermischt. Dann noch würzen und ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren noch ein paar gehackte, geröstete Walnüsse darüber streuen und genießen.

Im Originalrezept wurden Farfalle verwendet. Wir hatten aber nur Penne im Haus.

Der milde Fenchel und die feinen Birnen ergänzen sich sehr gut mit den kräftigen eingelegten Tomaten und den Lauchzwiebeln. Das Dressing bringt eine fruchtige Note ins Spiel und die Walnüsse sorgen noch für extra Biss. Ein schnelles Rezept, vegetarisch und gut haltbar. Ersetzt man den Honig durch Agavendicksaft, ist das Gericht sogar vegan.

Die komplette Anleitung gibt es hier.