Voll verzuckert

So lautet der Titel des Buches des Australiers Damon Gameau:

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Es fiel mir in der Bibliothek in die Hände und durch seine bunte Aufmachung musste ich einfach mal reinschauen. Der Autor lebt (angeregt durch seine Freundin) seit vielen Jahren zuckerfrei und trinkt keinen Alkohol. Für ein Experiment ernährt er sich 40 Tage lang wie ein „normal“ essender Australier mit vermeintlich gesunden Nahrungsmitteln; zum Beispiel morgens  mit Frühstücksflocken, mittags Hühnchen im Imbiss, dazu ein Smoothie, zwischendurch ein „gesunder“ Müsliriegel. Und stellt fest, dass er so ca. 40 Teelöffel Zucker am Tag zu sich nimmt. Er dokumentiert, was in dieser Zeit mit ihm passiert. Er hat einen Film über dieses Experiment gedreht und dieses Buch fasst noch einmal alles zusammen. Es hat mich sehr beeindruckt, was Zucker alles auslöst in unserem Körper und habe mir zu diesem Thema noch mehrere Bücher besorgt.

Am Ende dieses Buches gibt es auch einen Rezeptteil und hier ein paar Photos unserer Testessen:

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Dies ist das „Grundsolide Fischgericht“. Sehr einfach in der Zubereitung. Auf eingeöltes Backpapier kommen rohe, geputzte Bohnen, Möhrenstreifen und Kohlstreifen, diese werden Öl und Sojasauce beträufelt. Darauf Tomatenscheiben und ein Lachsfilet, wieder beträufeln. Zitronenscheiben drüber und das ganze zu einem Päckchen verschnüren und ab in den Ofen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Bohnen dabei weich werden, aber es hat super funktioniert und sehr lecker geschmeckt.

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Oder wie wäre es mit einem Rosenkohlsalat? Sehr gut vorzubereiten.

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Rosenkohl in feine Streifen schneiden, getrocknete Cranberries dazu. Die anderen Zutaten kann man schon mal vorbereiten: Frühlingszwiebeln, geröstete, gehackte Pekannüsse, im Schraubglas sieht man das Dressing aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer, ein geriebener Apfel und geriebener Parmesan (oder Ziegenkäse). Kurz vor dem Servieren wird dann alles vereint.

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Und zum Abschluss des Beitrags noch was Süßes. Ganz wichtig für mich! Denn ich liebe alles Süße: Croissants, Marmelade, KUCHEN, Kekse, Tirami su und und und….

Diese Dattel-Nuss-Kugeln helfen beim Übergang in ein zuckerfreieres Leben.

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Sie enthalten Datteln, Pekannüsse, Cashewkerne, Kokosraspel, Vanille und Zimt und schmecken köstlich. Ich möchte auf jeden Fall versuchen den November einmal ohne raffinierten Zucker durchzustehen. Bisher ging es ganz gut, mal sehen, ob der „Cold Turkey“ noch kommt…

 

 

 

 

Rosenkohl-Linsensalat

Das Rezept für einen leckeren, mediterranen Salat gab es im Januar-Heft der Zeitschrift Schrot & Korn.

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Rosenkohl, Lauch und rote Zwiebel werden im Ofen mit Öl und Gewürzen gebacken. Feine Linsen werden mit Gemüsebrühe gekocht. Alles vereinen und ein Dressing aus Granatapfel und Cashewmus (mit ein paar Gewürzen und Öl und Ahornsirup verfeinert) darüber geben. Fertig! Lecker! Bei uns gab es dazu ein Fischfilet, aber der Salat könnte auch für sich allein gegessen werden, liefern doch die Linsen hochwertiges Eiweiß. Der Salat ist super für die Lunchbox geeignet, schmeckt warm und kalt. Aus dem Rest machten wir am nächsten Tag noch eine Nudelsoße. Dazu dünsteten wir eine Zwiebel und Knoblauch mit Tomatenmark an und gaben die Reste dazu. Ein bisschen Brühe hinzugeben, das war´s. Die Anleitung für den Salat gibt es übrigens hier.

Rosenkohl-Kürbis-Spiesse mit Orangen-Gremolata

Das gab es an Neujahr.

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Rosenkohl und Hokkaidowürfel werden etwas vorgekocht. Dann abwechselnd mit etwas Speck auf Spieße (besser noch: Rosmarinzweige) gesteckt und noch einmal in der Pfanne gebraten. Der Clou ist dann die Gremolata, eine Art Kräuteröl aus Kräutern, Knoblauch, Öl und Orangenabrieb. Das gibt einen ganz tollen Geschmack. Der Rosenkohl passt ganz hervorragend zu Orange!

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Das Rezept gibt es im Rewe-Kundenmagazin „Frisch und gut“.