Wenn´s mal schnell gehen soll: Nudeln mit Feigensauce

Es gibt gerade wunderbare Feigen auf dem Markt. Pur kann ich Ihnen nicht soviel abgewinnen, aber man kann aus ihnen eine leckere Sauce zaubern. Und zwar nur mit diesen drei Zutaten:

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Ein paar Feigen (3-5 Stück, je nach Größe), Sahne und Parmesankäse.

Und so geht´s: Die Feigen auslöffeln und das Innere in eine beschichtete, erwärmte Pfanne geben. Zugegeben, sieht nicht so appetitlich aus:

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Dann einen guten Schuss Sahne drüber geben und alles köcheln. Geht sehr schnell. Parmesan reinreiben, würzen mit Pfeffer und edelsüßem Paprika, fertig!

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Eine schnelle Sauce, die sehr lecker schmeckt! Die Feigenkernchen knuspern fein im Mund! Wer sich von der rosa Farbe nicht abschrecken lässt, sollte es unbedingt mal probieren!

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Snacks zum Kaffee

Jeden Nachmittag gibt es bei uns einen Espresso. Wie die italienische Mutti kochen wir diesen in einem Kännchen auf dem Herd. Und ich bin immer auf der Suche nach Rezepten für einen kleinen Snack, der zum Espresso passt. Hier zwei Vorschläge, die wir getestet und für sehr lecker befunden haben:

Zitronen-Kokos-Energy-Balls

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Sie bestehen aus Mandeln, Datteln, Kokosraspeln, Chiasamen und Zitrone. Alles wird im Mixer fein gehackt, dann gerollt und in Kokosraspeln gewälzt. Mein altes Küchenmaschinchen hat ganz schön gekämpt mit den Datteln. Beim nächsten Mal werde ich diese vorher etwas einweichen. Aber es hat sich gelohnt. Die Bällchen schmecken sehr fein nach Zitrone. Das Rezept stammt vom Blog Liebesbotschaft aus diesem Beitrag.

One-Bowl Peanutbutter & Chocolate Oatmeal Cookies

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Das zweite Rezept stammt vom Blog „Pick up Limes“. Die Kekse bestehen aus Bananen, Erdnussbutter, Haferflocken, Cranberries, Kokosflocken und dunkler Schokolade. Ein schnelles Rezept. Einzeln eingepackt lassen sich die Cookies prima einfrieren und sind auch ein toller Snack für unterwegs, die Lunchbox, die Schulbrottüte usw.

Beide Rezepte sind frei von raffiniertem Zucker und vegan. Und LECKER!!!

4-Sorten-Zwiebeltarte

Im Rewe-Heft mit dem neuen Namen „Deine Küche“ gab es ein schönes Zwiebelkuchen-Rezept.

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Der Boden besteht aus fein gehackten Salzcrackern, die mit Butter und einem Ei verknetet werden. Darauf kommt eine Mascarponecrème und darüber verschiedene Zwiebelsorten, die zuvor angebraten wurden.

Im Original werden vier Zwiebelsorten verwendet: Rote, „normale“, Lauchzwiebeln und Lauch. Wir plünderten unseren Vorratsschrank und wandelten die Sorten um in: Gemüsezwiebel, rote, „normale“ und  Schalotten.

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Der Boden der Tarte schmeckt super. Die Cracker machen ihn sehr mürbe, wirklich lecker!

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Der Boden mit Butter, darauf der Guss mit Mascarpone, das muss einfach schmecken!

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Ein ideales Partyrezept. Die Anleitung gibt es übrigens hier.

Dazu gab es einen Restesalat. Tomaten, Paprika und Kapernäpfel. Drüber kamen noch ein paar angeröstete Sonnenblumenkerne, gewürzt mit Curry und Agavensirup.

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Shakshuka

In der Zeitschrift Schrot & Korn gab es viele schöne Tomatenrezepte. Eins davon ist ein typisches israelisches Frühstück: Shakshuka. Wir haben es allerdings zum Abendessen ausprobiert, es schmeckt sehr sommerlich und lecker.

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Zuerst werden Paprika und eine Zwiebel in Streifen geschnitten und in Öl geschmort. Dann kommen Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze dazu. Dann kommen Tomaten in Würfeln dazu. Alles schön anbraten, kleine Mulden bohren, Eier hineingeben und stocken lassen. Wir gaben noch etwas Kresse und Basilikum drüber und servierten es mit Brot. Schnell, fein, lecker!!!

Wer es nachkochen mag, hier gibt es die Anleitung.

Köstritzer Bier-Eis

Ihr Lieben! Dieses Rezept MÜSST Ihr probieren! Auch wenn Ihr kein Bier mögt und schon gar kein dunkles Bier oder oder oder…

Es schmeckt so lecker!!! Es schmeckt überhaupt nicht nach Bier, sondern eher schokoladig, aber auch nicht so richtig: Es ist einfach das leckerste Eis, das ich je gegessen hab!

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Das Rezept stammt von dieser Seite. Und so haben wir es gemacht: 35 g Zucker, 150 ml Köstritzer Bier (es soll ein dunkles Bier sein) und 100 g Crème double verrührt und in die Förmchen gefüllt. Diese Menge reicht für sechs Eisförmchen. Ein paar Stunden in den Tiefkühler und genießen.

Die Eisprofis machen noch eine Art Schaum in die Förmchen, dieser sieht dann hinterher aus wie eine Bierkrone und tauchen das Eis ein paar Mal in Bier und frieren so eine Glasur außen herum. Diese zwei Arbeitsgänge aber haben wir uns gespart. Wir haben einfach nur das Eis hergestellt und diese drei Zutaten zaubern ein köstliches Eis!

Sobanudelsalat

Noch ein leckeres Rezept aus dem „Clean Eating Basics“-Buch. Schnell, einfach, lecker, vegan. Genau richtig für die Sommerabende, an denen man lieber Lust auf Salat hat als auf warme Gerichte. Wobei dieser Salat ja sogar ein wenig lauwarm war.

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Sobanudeln wurden nach Anleitung gekocht. Dazu kamen noch kleine, frische Möhrenwürfel, gekochte Edamame-Bohnen, etwas Sesam und Scheibchen von Frühlingszwiebeln. Darüber ein Dressing aus Sesamöl und Sojasauche, fertig ist der Lack! Der Salat hätte sicher auch gut am nächsten Tag in eine Lunchbox gepasst, aber leider wurde alles sofort ratzekahl aufgegessen…

Ich seh´ ROT! Von wegen: Die Tomaten sind jetzt BUNT!!!

Auf dem Markt gibt es gerade Tomaten in fast allen Farben. Sie sehen toll aus und jede Sorte schmeckt tatsächlich ein wenig anders. Probieren lohnt sich also!

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Darf ich bekannt machen? Die Gelbe links ist ein „Weißer Pfirsich“, sehr mild im Geschmack. Die kleine Gelbe oben im Bild heißt „Fredi“ und ist fruchtig süß. Die Bräunliche rechts im Bild hört auf den Namen „Paul Robeson“ und schmeckt kräftig. In der Mitte liegt eine „Berner Rosé“.  Unten links sieht man die „Black Russian“ und unten rechts die „Copia“.

All diese Sorten bildeten die Unterlage für Jamies Omelette, das wir hier schon einmal beschrieben haben.

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Ein tolles Sommergericht und super schnell fertig. Die Tomaten schmecken so phantastisch, wir konnten uns nicht entscheiden, welches die beste Sorte war.

Auch ein Salat mit dieser Tomatenvielfalt schmeckt einzigartig. Und es sieht auch noch schön aus, wenn sich die unterschiedlichen Farben und Formen vereinen.

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Das Kilo dieser Tomaten kostete übrigens 6,50,-€, schon ein stolzer Preis. Allerdings haben wir von diesem Kilo 3-mal gegessen. Und der Geschmack ist jeden Cent wert!

 

Kindergeburtstag: Schatzsuche und Schlemmerbüffet

Eine Schatzsuche macht Kindern immer Spaß. Bevor es die Schatzkarte gab, mussten erst noch ein paar Aufgaben gelöst werden.

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Hier war im Luftballon eine kleine Rolle mit einem Rätsel versteckt.

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Im Briefkasten gab es dann endlich die Schatzkarte.

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Die Schatzkiste enthielt viele Kupferlinge, ein bisschen Schmuck und eine feine Feder.

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Als Kindergeburtstagsbüffet gab es bunte Kleinigkeiten:

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Mumien-Würstchen (eigentlich ein Halloween-Rezept, passt aber auch auf Kindergeburtstage).

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Ein Gurkenkrokodil mit Trauben und Käsewürfeln. Als Käse nahmen wir „Scharfer Max“, der aber nur so heißt und überhaupt nicht scharf ist.

Im Hintergrund sieht man Gemüsesticks mit einem Hüttenkäse-Dip bestehend aus Hüttenkäse, Joghurt und saurer Sahne. Außerdem gab es noch Nürnberger Bratwürstchen und Mozzarella-Tomate-Mini-Pizzen.

Natürlich darf bei dem heißen Sommerwetter der Melonen-Hai nicht fehlen.

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Und als Nachtisch gab es Zitronenwackelpudding mit Würmern, serviert in Schnapsgläsern.

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Die Flüssigkeit für den Wackelpudding bestand zur Hälfte aus Apfelsaft.

Bei der Schatzkarte haben wir uns bei Pinterest inspirieren lassen und die Rezepte stammen fast alle von der Chefkoch-Seite. Das Papier für die Schatzkarte stammt von einem Zeichenblock und wurde mit 2 Beuteln schwarzem Tee und warmem Wasser erstmal über Nacht gefärbt. Nach dem Trocknen und Beschriften wurden die Seiten noch ein bisschen angebrannt, um ein verwittertes Aussehen zu erreichen.

 

 

Glasierte Teriyaki-Auberginen

Im Augenblick gibt es wunderbare Auberginen auf dem Markt. Die dunklen, aber auch die hell-lila-gestreiften Exemplare glänzen um die Wette. Die Letzteren wählten wir dann auch, um ein Rezept aus Jamie Olivers 5-Zutaten-Kochbuch zu probieren.

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Ein sehr leckeres Sommergericht, das praktisch nebenbei von alleine köchelt. Und so wird es gemacht: Die Auberginen werden längs halbiert, kommen mit dem „Gesicht“ nach unten in die Pfanne mit Wasser und Salz. Wenn das Wasser verdampft ist, kommen Öl, Frühlingszwiebelstücke, Chilistreifen und Erdnüsse dazu und etwas später 1 Schuss Wasser und 2 EL Teriyakisauce. Dabei alles schön wenden, damit das Gemüse mit der Sauce überzogen wird. Dazu ein Baguette, fertig ist das perfekte Sommer-Abendessen!

Im Netz habe ich dazu zwei Seiten gefunden, hier (englisch) und auf Deutsch.

Asiatischer Pilzsalat

Dieser Pilzsalat entlockte uns einige Mmmms und Aaahhs. Wirklich super lecker!

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Der Clou daran ist, dass er mit einer Paste aus Gewürzen, Limettensaft und geröstetem, gemörsertem Reis verfeinert wird. Ganz einfach und das Ergebnis schmeckt spektakulär!

Das Rezept stammt aus diesem Heft:

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1 EL Reis (wir hatten Basmati als Sorte) wird in der Pfanne geröstet, bis er braun wird. Es kommen noch ein paar Gewürze zum Anrösten mit in die Pfanne. Wir nahmen etwas Kardamom, Koriandersamen, Kreuzkümmel und ein bisschen Fenchelsamen. Dann alles in den Mörser und gut zerstoßen.

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Dazu kommt ein wenig Salz, brauner Zucker, etwas Kurkuma, Chiliflocken und soviel Limettensaft, dass eine Paste entsteht.

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Die gemischten, klein geschnittenen Pilze werden mit paar gehackten Schalotten kurz bissfest in der Pfanne mit etwas Erdnussöl angebraten. Danach werden diese mit der Paste vermischt. Einen Spritzer Fischsauce dazu und mit etwas frischem Koriander und frischer Minze bestreuen. Gibt man statt Fischsauce Sojasauce dazu, ist das Gericht sogar vegan.

Es ist ja ein Salat, aber da er warm war, haben wir noch eine Portion Reis dazu gekocht und es als Hauptgericht gegessen. Ein tolles Rezept, das es definitiv öfter bei uns geben wird!