Noch mehr Suppen…

Wir lieben Suppen aller Art. Im „Alnatura Kocht-Heft“ gab es gleich zwei leckere Gerichte, die wir probierten.

Hier ein polnischer Krauteintopf „Bigos“:

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Sehr wärmend mit Weißkohl und Sauerkraut. Statt der getrockneten Waldpilze nahmen wir frische Champignons und statt Pfefferbeißer-Würstchen gab es bei uns gewürfelten Räuchertofu. Ein tolles Gericht! Gut vorzubereiten, gut mitzunehmen und am nächsten Tag noch besser…

Das zweite Rezept war eine Süßkartoffel-Erdnuss-Suppe mit Limette und Koriander. Sehr fein, eher leicht und prima als Vorsuppe geeignet (vielleicht für´s Weihnachtsmenü?).

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Beide Suppen und Eintöpfe sind schnell zubereitet und auch prima für die Mittagspause geeignet. Die Rezepte findet man hier.

Tante Rosas Heimwehsuppe

„Draußen ist es grau, ich sitz´mit Dir hier blau…“, singt Marius Müller-Westernhagen. Wenn es draußen schmuddelig wird, ist es höchste Zeit für leckere, wärmende Suppen.  Im Demeter-Journal gab es das Rezept für Tante Rosas Heimwehsuppe, nämlich einen Ostpreußischen „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck.

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Ein einfaches, schnelles Rezept: Geraspelte Rote Beten werden mit einer Zwiebel in Butter glasig gedünstet. Dann Buttermilch und Brühe dazu, weich kochen. Mit Majoran, Salz und Zitronensaft abgeschmeckt. Zum Servieren kommen gekochte Kartoffeln auf den Teller, den Borschtsch drüber. Darauf zwei Toppings:

Nr. 1: Gewürfelte Gewürzgurken aus dem Glas mit gehacktem Dill gemischt.

Nr. 2: Entweder knusprig geröstete Bauchfleischwürfelchen oder ein hartgekochtes, fein gehacktes Ei (pro Person 1 Ei) oder gewürfelter Räuchertofu

Die Suppe ist sehr lecker und durch das Köcheln in der Buttermilch bekommt sie einen feinen Geschmack. Durch das Raspeln der Beten ist die Suppe schnell fertig. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser…

Hier ist das komplette Rezept.

Mandelbutter-Toffees

Immer noch auf der Suche nach süßen Rezepten ohne raffinierten Zucker blätterte ich mein Buch von Tara Stiles durch. Sie hat in ihrem Buch „Dein Yoga, Dein Leben“ Yogaübungen und Rezepte verarbeitet. Die Toffees sind wirklich sehr lecker und meine Version enthält nur Kokosöl, Mandelbutter, etwas Meersalz und sehr dunkle Schokolade.

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Das Kokosöl wird ein wenig verflüssigt (also zum Beispiel den Behälter in eine Schüssel mit warmem Wasser stellen), die anderen Zutaten dazu geben, verrühren. Eine flache Schale mit Folie auslegen, die Masse hineingeben und ab in den Gefrierschrank. Kurz vor dem Servieren herausnehmen und genießen.

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Absolut köstlich durch die knusprige Schokolade und das Salz gibt den Kick dazu. Fand dazu im Netz sogar das komplette Rezept.

Mandel-Chia-Plätzchen

Auf der Suche nach Rezepten ohne raffinierten Zucker und ohne Weizen fiel mir im Schrot & Korn-Heft 11/2018 das Mandel-Chia-Plätzchen-Rezept auf.

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Sie sind vollkornig, vegan und sehr lecker!

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Das „Ei“ besteht aus Chia-Samen, der 10 Minuten in Wasser quellen darf. Die Süße kommt von Datteln, das Mehl besteht in diesem Fall aus gemahlenen Mandeln und Dinkel-Vollkornmehl. Die Plätzchen sind schnell gebacken und genauso schnell aufgegessen…

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Wer sie nachbacken möchte, bitte sehr: Mandel-Chia-Plätzchen-Rezept

Voll verzuckert

So lautet der Titel des Buches des Australiers Damon Gameau:

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Es fiel mir in der Bibliothek in die Hände und durch seine bunte Aufmachung musste ich einfach mal reinschauen. Der Autor lebt (angeregt durch seine Freundin) seit vielen Jahren zuckerfrei und trinkt keinen Alkohol. Für ein Experiment ernährt er sich 40 Tage lang wie ein „normal“ essender Australier mit vermeintlich gesunden Nahrungsmitteln; zum Beispiel morgens  mit Frühstücksflocken, mittags Hühnchen im Imbiss, dazu ein Smoothie, zwischendurch ein „gesunder“ Müsliriegel. Und stellt fest, dass er so ca. 40 Teelöffel Zucker am Tag zu sich nimmt. Er dokumentiert, was in dieser Zeit mit ihm passiert. Er hat einen Film über dieses Experiment gedreht und dieses Buch fasst noch einmal alles zusammen. Es hat mich sehr beeindruckt, was Zucker alles auslöst in unserem Körper und habe mir zu diesem Thema noch mehrere Bücher besorgt.

Am Ende dieses Buches gibt es auch einen Rezeptteil und hier ein paar Photos unserer Testessen:

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Dies ist das „Grundsolide Fischgericht“. Sehr einfach in der Zubereitung. Auf eingeöltes Backpapier kommen rohe, geputzte Bohnen, Möhrenstreifen und Kohlstreifen, diese werden Öl und Sojasauce beträufelt. Darauf Tomatenscheiben und ein Lachsfilet, wieder beträufeln. Zitronenscheiben drüber und das ganze zu einem Päckchen verschnüren und ab in den Ofen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Bohnen dabei weich werden, aber es hat super funktioniert und sehr lecker geschmeckt.

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Oder wie wäre es mit einem Rosenkohlsalat? Sehr gut vorzubereiten.

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Rosenkohl in feine Streifen schneiden, getrocknete Cranberries dazu. Die anderen Zutaten kann man schon mal vorbereiten: Frühlingszwiebeln, geröstete, gehackte Pekannüsse, im Schraubglas sieht man das Dressing aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer, ein geriebener Apfel und geriebener Parmesan (oder Ziegenkäse). Kurz vor dem Servieren wird dann alles vereint.

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Und zum Abschluss des Beitrags noch was Süßes. Ganz wichtig für mich! Denn ich liebe alles Süße: Croissants, Marmelade, KUCHEN, Kekse, Tirami su und und und….

Diese Dattel-Nuss-Kugeln helfen beim Übergang in ein zuckerfreieres Leben.

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Sie enthalten Datteln, Pekannüsse, Cashewkerne, Kokosraspel, Vanille und Zimt und schmecken köstlich. Ich möchte auf jeden Fall versuchen den November einmal ohne raffinierten Zucker durchzustehen. Bisher ging es ganz gut, mal sehen, ob der „Cold Turkey“ noch kommt…

 

 

 

 

Hochzeitsgeschenk für Reisende

Bei perfekten Oktoberwetter waren wir auf Hochzeit von lieben Freunden eingeladen.

Es sollte ein besonderes Geschenk werden, so haben wir uns mit einigen Freunden zusammen getan und etwas Schönes überlegt. Das Paar reist sehr viel und auch auf der Hochzeit war das Thema „Reisen“, z.B. waren die Tische sortiert nach Ländern, die sie schon bereist haben. Somit passte unser Heißluftballon mit Geldgirlande perfekt.

Eine schöne Anleitung findet ihr hier.

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Ich habe die Tasse im Porzellancafé mit dem Logo der Hochzeitseinladung bemalt und auf die Rückseite noch ein verliebtes Vogelpärchen mit einer Schablone draufge“malt“. Leider gibt es davon kein Foto (Trotz des Blognamens „Machnenphoto“ vergesse ich selbiges leider immer wieder… 😦 )

Man sieht es lieder nicht so gut (wie gesagt, Detailfoto vergessen), aber auf der Wimpelkette sind die Maskingtapes z.T. auch mit Reisethema; Paris-Schriftzug oder Sehenswürdigkeiten aus Großbritannien. Ich mag es, wenn sich das Thema auch in Kleinigkeiten wiederfindet 😉 Das andere Maskingtape war in pink und rose gehalten, ebenfalls passend zur Hochzeitseinladung.

Hier nochmal ein Bild mit einem Hochzeitspaar im Tassenkorb:

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Wichtig ist hierbei:

Vorausplanung. Die Tasse im Porzellancafé braucht einige Zeit bis sie gebrannt ist.

Geld in gemischten Scheinen, damit die Girlande abwechslungsreich wird.

Holzspieße, die in die Pappstrohhalme kommen, sonst sind sie zu instabil.

 

 

 

Ideen für Halloween

In diesem Jahr gab es ein vorgezogenes Geburtstags-Halloween-Fest.

Viele Inspirationen für unsere Gerichte stammen aus dem Netz. Bitte sehr…

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Der Kürbis spuckt gerade eine schaurig-grüne Guacamole auf den Teller. Umrandet wird alles von mexikanischen Tacos.

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Das Gurkenkrokodil ist mit Käse und Trauben bestückt und hat eine Möhrenzunge.

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Hier sieht man links im Bild Babybel-Augen. Sie werden eingeritzt, mit etwas Ketchup bestrichen und mit einer kleinen Olivenscheibe und einer Kaper belegt. Daneben sind die Hexenbesen zu sehen. Eine Salzstange wird am Ende mit eingeschnittenem Käse umwickelt. Und dieser Käse wird mit einem Schnittlauch festgebunden. Die Hexenbesen sind allerdings etwas für sehr geduldige Menschen. Oft reisst der Käse oder der Schnittlauch, keine ganz einfache Deko. Sie sehen aber sehr niedlich aus.

Rechts im Bild sieht man einen Oktopus, der in einem Teller von Paprika-Frischkäse-Dip sitzt. Im Hintergrund rechts sieht man die Finn-Crisp-Cräcker, die für diesen Dip gedacht sind.

 

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Auch die Mumienwürstchen sind schnell gemacht. Links die vegetarische Version, vorn im Bild die fleischlastige. Bockwürstchen werden mit einem Band aus Hefeteig umwickelt und kurz im Ofen gebacen. Zwei Ketchupkleckse als Augen und fertig!

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Auch die Süßschnäbel sollen nicht zu kurz kommen. Hier ein Kürbiskuchen mit Schokoladen-Spinnennetz-Glasur.

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Wackelpudding mit Wurmeinlage. Im Hintergrund eine Flasche Vanillesauce dazu.

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Abgehackte Finger(kekse) sind auch schön eklig anzusehen…

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Dies ist ein Friedhofs-Tirami Su. Ganz ohne Alkohol, ohne Ei und ohne Kaffee. Also  prima geeignet für Kinder und Schwangere. Für alle anderen natürlich auch…

Fast alle Rezepte stammen von der Chefkoch-Seite. Das Tirami Su ist eine Eigenkonstruktion aus verschiedenen Rezepten. So haben wir´s gemacht: Einen gekauften Schokokuchen (350 g) in Scheiben schneiden und eine Form damit auslegen. Mit Bananennektar beträufeln, so dass die Scheiben ungefähr bis zur Hälfte feucht sind. Einen großen Mascarponebecher à 500 g mit einem Becher (Mango-)Vanille-Jogurt verrühren und die Hälfte dieser Masse auf die Schokoscheiben geben. Wieder mit Schokoscheiben belegen, Nektar drüber, Mascarpone-Jogurt-Crème drüber und ab damit in den Kühlschrank. Am besten über Nacht. Am nächsten Tag zerkrümelte Schokokekse drüber geben. Ich hab Oreo-Kekse einfach in meiner Küchenmaschine geraspelt. Zum Schluss noch Schokokekse durchschneiden und wie Grabsteine ins Tirami Su stecken.

Zum Sattmachen der Gäste gab es übrigens noch Chili con und Chili sin carne sowie einen einfachen Zwiebelkuchen.

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Nudelsalat mit Fenchel und Birne

Ein italienisch angehauchtes Rezept aus der Schrot & Korn 10/2018:

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Fenchel und Birnen werden klein geschnitten und in ein wenig Öl der getrockneten Tomaten mit etwas Knoblauch angebraten. Dazu kommt ein Dressing aus Orangensaft und -schale, Cashewmus, etwas Honig und Tomatenöl. Später werden gekochte Nudeln, Birnen, Fenchel, getrocknete Tomatenstreifen, Lauchzwiebeln und das Dressing vermischt. Dann noch würzen und ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren noch ein paar gehackte, geröstete Walnüsse darüber streuen und genießen.

Im Originalrezept wurden Farfalle verwendet. Wir hatten aber nur Penne im Haus.

Der milde Fenchel und die feinen Birnen ergänzen sich sehr gut mit den kräftigen eingelegten Tomaten und den Lauchzwiebeln. Das Dressing bringt eine fruchtige Note ins Spiel und die Walnüsse sorgen noch für extra Biss. Ein schnelles Rezept, vegetarisch und gut haltbar. Ersetzt man den Honig durch Agavendicksaft, ist das Gericht sogar vegan.

Die komplette Anleitung gibt es hier.

 

Emmas Bananenkuchen

Letztens waren mal wieder zu viele Bananen übrig. Über einige Verwendungsmöglichkeiten berichteten wir schon hier und hier.

Wie berichtet, wurde bei meiner Großmutter Emma nichts weggeworfen, schon gar keine Bananen. Alles wurde verarbeitet. Wenn etwas nicht mehr ganz frisch war, wurde daraus ein Kompott gekocht oder eben in einem Kuchen verklappt. Ich habe eins ihrer alten Rezepte halbiert und ein bisschen abgewandelt und heraus kam ein leckeres Bananenbrot bzw. ein Bananenkuchen, der ganz ohne Ei auskommt.

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Dieser saftige Kuchen enthält u. a. Rosinen, Cranberries, Mandeln und ein bisschen Kokosrum (es geht sicher aber auch „normaler“ Rum). Ein feines Rezept! Der Kuchen ist schön saftig, hält sich gut und  passt super in die Lunchbox. Er ist überhaupt nicht klebrig und auch nicht zu süß.

Hier das Rezept:

  • 185 g Mehl
  • 55 g weiche Butter
  • 1 geh. TL Natron
  • 85 g brauner Zucker
  • 30 g Rosinen
  • 35 g Cranberries
  • 40 g Mandeln, gehackte
  • 3 reife Bananen
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1/4 TL frisch ger. Ingwer
  • 30 ml Malibu (Kokosrum)

Die Bananen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Dann alle weiteren Zutaten zugeben und verrühren. In eine kleine gefettete und gemehlte Gugelhupfform oder Kastenform geben und bei 160 Grad ca. 30 bis 45 Minuten backen. Einfach die Stäbchenprobe  machen. Wer´s vegan backen möchte, ersetzt die Butter durch Margarine. Emma hat auch meistens mit Margarine gebacken…

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Zitronentarte mit Mandeln

Ende September gab es wieder mal eine Kleidertauschparty bei Tochter. Viele schöne Dinge fanden ein neues Zuhause. Da es immer auch leckeres Neues zum Probieren gibt, testeten wir in diesem Jahr die Zitronentarte nach einem Rezept aus der Zeitschrift MyTime. Man sieht sie auf diesem Photo rechts im Bild:

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Auf einen feinen zitronigen Mürbeteig kommt eine Füllung aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronenschale und -saft. Der Kuchen muss dann noch für ca. 30 Minuten gebacken werden. Anschließend wird er noch mit Puderzucker bestäubt. Eine sehr leckere und saftige Tarte! Da wir alles Zitronige lieben, mussten wir es einfach ausprobieren und es hat sich definitiv gelohnt! Das Rezept findet sich im MyTime-Archiv im August-Heft auf Seite 46, siehe hier.