Emmas Bananenkuchen

Letztens waren mal wieder zu viele Bananen übrig. Über einige Verwendungsmöglichkeiten berichteten wir schon hier und hier.

Wie berichtet, wurde bei meiner Großmutter Emma nichts weggeworfen, schon gar keine Bananen. Alles wurde verarbeitet. Wenn etwas nicht mehr ganz frisch war, wurde daraus ein Kompott gekocht oder eben in einem Kuchen verklappt. Ich habe eins ihrer alten Rezepte halbiert und ein bisschen abgewandelt und heraus kam ein leckeres Bananenbrot bzw. ein Bananenkuchen, der ganz ohne Ei auskommt.

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Dieser saftige Kuchen enthält u. a. Rosinen, Cranberries, Mandeln und ein bisschen Kokosrum (es geht sicher aber auch „normaler“ Rum). Ein feines Rezept! Der Kuchen ist schön saftig, hält sich gut und  passt super in die Lunchbox. Er ist überhaupt nicht klebrig und auch nicht zu süß.

Hier das Rezept:

  • 185 g Mehl
  • 55 g weiche Butter
  • 1 geh. TL Natron
  • 85 g brauner Zucker
  • 30 g Rosinen
  • 35 g Cranberries
  • 40 g Mandeln, gehackte
  • 3 reife Bananen
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1/4 TL frisch ger. Ingwer
  • 30 ml Malibu (Kokosrum)

Die Bananen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Dann alle weiteren Zutaten zugeben und verrühren. In eine kleine gefettete und gemehlte Gugelhupfform oder Kastenform geben und bei 160 Grad ca. 30 bis 45 Minuten backen. Einfach die Stäbchenprobe  machen. Wer´s vegan backen möchte, ersetzt die Butter durch Margarine. Emma hat auch meistens mit Margarine gebacken…

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Zitronentarte mit Mandeln

Ende September gab es wieder mal eine Kleidertauschparty bei Tochter. Viele schöne Dinge fanden ein neues Zuhause. Da es immer auch leckeres Neues zum Probieren gibt, testeten wir in diesem Jahr die Zitronentarte nach einem Rezept aus der Zeitschrift MyTime. Man sieht sie auf diesem Photo rechts im Bild:

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Auf einen feinen zitronigen Mürbeteig kommt eine Füllung aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronenschale und -saft. Der Kuchen muss dann noch für ca. 30 Minuten gebacken werden. Anschließend wird er noch mit Puderzucker bestäubt. Eine sehr leckere und saftige Tarte! Da wir alles Zitronige lieben, mussten wir es einfach ausprobieren und es hat sich definitiv gelohnt! Das Rezept findet sich im MyTime-Archiv im August-Heft auf Seite 46, siehe hier.

Süßkartoffelnudeln mit Erdnuss-Satay-Sauce

Noch ein leckeres Rezept aus dem Kochbuch „Deliciously Ella mit Freunden“:

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Die Nudeln werden in diesem Fall aus Süßkartoffeln geschnitten. Dazu kommen noch Champignons in dünnen Scheiben sowie Spinat, etwas Staudensellerie, Knoblauch und Ingwer. Darüber kommt eine Sauce aus Erdnussbutter, Mandelmilch, Tamari, Limettensaft und etwas Süße und etwas Schärfe.  Ein sehr leckeres Gericht! „Nudeln“ aus Süßkartoffeln hatte ich bisher noch nie probiert. Zucchini-Nudeln haben wir bereits ausgetestet, aber Süßkartoffeln finden wir noch besser. Im Rezept werden diese mit einem Spiralschneider hergestellt. Leider besitze ich (noch) keinen Spiralschneider. Meine Süßkartoffeln hab ich daher ganz einfach mit einem Spargelschäler in Streifen geschnitten.

Glasierte Miso-Auberginen mit Sesam

Wir kochen uns gerade durch das Kochbuch „Delicously Ella mit Freunden„.  Es enthält viele schöne Photos und die Rezepte sehen so lecker aus, dass wir am liebsten alles probieren würden. Hier zum Beispiel testeten wir die Miso-Auberginen:

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Die Auberginenspalten werden zunächst mit Olivenöl und Salz auf einem Backblech gebacken. Danach bekommen sie eine Glasur und werden noch einmal fünf Miuten gebacken und später dann mit Sesam bestreut. Die Glasur besteht aus geröstetem Sesamöl, Tamari, Miso, Ahornsirup, Essig und Zitrone. Auf Ellas Photo hatten die Auberginen richtig viel Glasur und Sauce. Bei uns waren anscheinend sehr durstige Auberginen am Werke, denn es blieb keinerlei Sauce übrig. Lecker war es trotzdem!

Außerdem gab´s dazu einen bunten Salat, der die Frische lieferte…

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Statt wie sonst alles bunt zu mischen, wurde bei diesem Salat alles einzeln aufgeschichtet: Ein paar schwarze Bohnen mit Essig und Öl, Möhren pur geraspelt, Tomaten mit Essig, Öl und Basilikum und zu guter Letzt feine grüne Oliven. Während die Auberginen im Ofen backen, ist der Salat schnell gemacht.

 

 

Wenn´s mal schnell gehen soll: Nudeln mit Feigensauce

Es gibt gerade wunderbare Feigen auf dem Markt. Pur kann ich Ihnen nicht soviel abgewinnen, aber man kann aus ihnen eine leckere Sauce zaubern. Und zwar nur mit diesen drei Zutaten:

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Ein paar Feigen (3-5 Stück, je nach Größe), Sahne und Parmesankäse.

Und so geht´s: Die Feigen auslöffeln und das Innere in eine beschichtete, erwärmte Pfanne geben. Zugegeben, sieht nicht so appetitlich aus:

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Dann einen guten Schuss Sahne drüber geben und alles köcheln. Geht sehr schnell. Parmesan reinreiben, würzen mit Pfeffer und edelsüßem Paprika, fertig!

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Eine schnelle Sauce, die sehr lecker schmeckt! Die Feigenkernchen knuspern fein im Mund! Wer sich von der rosa Farbe nicht abschrecken lässt, sollte es unbedingt mal probieren!

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Snacks zum Kaffee

Jeden Nachmittag gibt es bei uns einen Espresso. Wie die italienische Mutti kochen wir diesen in einem Kännchen auf dem Herd. Und ich bin immer auf der Suche nach Rezepten für einen kleinen Snack, der zum Espresso passt. Hier zwei Vorschläge, die wir getestet und für sehr lecker befunden haben:

Zitronen-Kokos-Energy-Balls

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Sie bestehen aus Mandeln, Datteln, Kokosraspeln, Chiasamen und Zitrone. Alles wird im Mixer fein gehackt, dann gerollt und in Kokosraspeln gewälzt. Mein altes Küchenmaschinchen hat ganz schön gekämpt mit den Datteln. Beim nächsten Mal werde ich diese vorher etwas einweichen. Aber es hat sich gelohnt. Die Bällchen schmecken sehr fein nach Zitrone. Das Rezept stammt vom Blog Liebesbotschaft aus diesem Beitrag.

One-Bowl Peanutbutter & Chocolate Oatmeal Cookies

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Das zweite Rezept stammt vom Blog „Pick up Limes“. Die Kekse bestehen aus Bananen, Erdnussbutter, Haferflocken, Cranberries, Kokosflocken und dunkler Schokolade. Ein schnelles Rezept. Einzeln eingepackt lassen sich die Cookies prima einfrieren und sind auch ein toller Snack für unterwegs, die Lunchbox, die Schulbrottüte usw.

Beide Rezepte sind frei von raffiniertem Zucker und vegan. Und LECKER!!!

Bunter Möhrensalat

Auf dem Markt gibt es momentan so schöne bunte Möhren gelb, orange und lila. Daraus kann man gut einen Apfel-Möhrensalat machen und Gemüsemuffel mit lilanen Möhren locken.

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Ein schnelles ( jedenfalls mit einer Küchenmaschine), einfaches Rezept geht so:

  • Möhren
  • Äpfel (weniger als Möhren)
  • Rapsöl
  • Zucker
  • Zitronen- oder Orangensaft (am besten frisch gepresst
    Möhren und Äpfel reiben. Alles in einer großen Schüssel mischen und etwas durchziehen lassen, mit Salz abschmecken.
    Guten Appetit, heute isst das Auge mit

4-Sorten-Zwiebeltarte

Im Rewe-Heft mit dem neuen Namen „Deine Küche“ gab es ein schönes Zwiebelkuchen-Rezept.

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Der Boden besteht aus fein gehackten Salzcrackern, die mit Butter und einem Ei verknetet werden. Darauf kommt eine Mascarponecrème und darüber verschiedene Zwiebelsorten, die zuvor angebraten wurden.

Im Original werden vier Zwiebelsorten verwendet: Rote, „normale“, Lauchzwiebeln und Lauch. Wir plünderten unseren Vorratsschrank und wandelten die Sorten um in: Gemüsezwiebel, rote, „normale“ und  Schalotten.

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Der Boden der Tarte schmeckt super. Die Cracker machen ihn sehr mürbe, wirklich lecker!

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Der Boden mit Butter, darauf der Guss mit Mascarpone, das muss einfach schmecken!

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Ein ideales Partyrezept. Die Anleitung gibt es übrigens hier.

Dazu gab es einen Restesalat. Tomaten, Paprika und Kapernäpfel. Drüber kamen noch ein paar angeröstete Sonnenblumenkerne, gewürzt mit Curry und Agavensirup.

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Shakshuka

In der Zeitschrift Schrot & Korn gab es viele schöne Tomatenrezepte. Eins davon ist ein typisches israelisches Frühstück: Shakshuka. Wir haben es allerdings zum Abendessen ausprobiert, es schmeckt sehr sommerlich und lecker.

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Zuerst werden Paprika und eine Zwiebel in Streifen geschnitten und in Öl geschmort. Dann kommen Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze dazu. Dann kommen Tomaten in Würfeln dazu. Alles schön anbraten, kleine Mulden bohren, Eier hineingeben und stocken lassen. Wir gaben noch etwas Kresse und Basilikum drüber und servierten es mit Brot. Schnell, fein, lecker!!!

Wer es nachkochen mag, hier gibt es die Anleitung.

Köstritzer Bier-Eis

Ihr Lieben! Dieses Rezept MÜSST Ihr probieren! Auch wenn Ihr kein Bier mögt und schon gar kein dunkles Bier oder oder oder…

Es schmeckt so lecker!!! Es schmeckt überhaupt nicht nach Bier, sondern eher schokoladig, aber auch nicht so richtig: Es ist einfach das leckerste Eis, das ich je gegessen hab!

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Das Rezept stammt von dieser Seite. Und so haben wir es gemacht: 35 g Zucker, 150 ml Köstritzer Bier (es soll ein dunkles Bier sein) und 100 g Crème double verrührt und in die Förmchen gefüllt. Diese Menge reicht für sechs Eisförmchen. Ein paar Stunden in den Tiefkühler und genießen.

Die Eisprofis machen noch eine Art Schaum in die Förmchen, dieser sieht dann hinterher aus wie eine Bierkrone und tauchen das Eis ein paar Mal in Bier und frieren so eine Glasur außen herum. Diese zwei Arbeitsgänge aber haben wir uns gespart. Wir haben einfach nur das Eis hergestellt und diese drei Zutaten zaubern ein köstliches Eis!