Kartoffelpfanne griechischer Art

Während der fleißige Herr des Hauses das Badezimmer neu gestrichen hat, hab ich in den Vorräten gestöbert. Da Kartoffeln und Zwiebeln stets vorhanden sind und meist ein Stück Schafskäse sowie Jogurt im Kühlschrank zu finden sind, bereitete ich in der Zwischenzeit eine Kartoffelpfanne nach griechischer Art mit Käsecrème zu.

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Hierzu werden Kartoffeln vorgekocht. Später werden die Kartoffeln gepellt und in Öl mit Oregano angebraten. Später dann Zwiebelspalten dazu und die Oliven und noch ca. 5 Minuten weiterbraten. In der Zwischenzeit eine Käsecrème aus Feta, Knoblauch, Jogurt, Öl und Gewürzen zubereiten. Ein leckeres, schnelles Rezept. Wer es nachkochen möchte, findet es bei Chefkoch.

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Dazu gab es einen Krautsalat. Einfach einen halben Weißkohl in der Maschine klein häckseln, mit ein wenig Salz etwas weich stampfen, Salz, Pfeffer, etwas Essig und Öl dazu und ein bisschen ziehen lassen. Die restlichen Oliven gab es noch dazu.

In der Zwischenzeit war dann auch das Bad neu gestrichen. Vorher in einem kräftigen Grünton, jetzt in einem lieblichen Hellblau. Nun kommen der selbstumrandete Spiegel, die gebastelten Wandbilder und das blaue Schränkchen viel besser zur Geltung. Die Wandbilder wurden umdekoriert und schon sieht alles viel freundlicher aus.

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Vorher (mit bereits gestrichener weißer Decke)

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Nachher in freundlichem Hellblau

 

Alles für die Katz im Movember!

Der Herr des Hauses war fleißig. Er hat für die Katzen Podeste und einen Ausguck gebaut. Außerdem noch ein Stück Teppich als Kratzbaum umgearbeitet. Und den ganzen Monat November hat er an der Aktion „Movember“ teilgenommen.

Aber eins nach dem anderen. Er hat also vom Katzenspielbaum aus Podeste an die Wand geschraubt und einen großen Ausguck angebohrt.

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Die Katzen haben diese Podeste begeistert angenommen. Sie lieben es hoch oben unter der Decke ihren Ausguck zu haben. Die Bretter wurden mit dem Teppich bespannt, den wir schon bei unserem Katzenkratzbaum verwendet haben.

Ein Teppichreststück wurde dann noch um einen hölzernen Dachstützpfeiler getackert. Auch diese Kratzmöglichkeit kommt super gut an. Hier sieht man Katze Matilda beim Ausprobieren.

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Der  Herr des Hauses hat außerdem an der Aktion „Movember“ teilgenommen. Sein Chef hatte die Idee vorgeschlagen und die männlichen Mitarbeiter der Abteilung haben alle mitgemacht. Es geht darum sich 30 Tage lang einen Bart wachsen zu lassen, genauer gesagt einen Magnum-Schnurrbart. Damit soll Aufmerksamkeit erweckt, nebenbei noch Geld für Prostata- und Hodenkrebs-Forschung gesammelt und insgesamt das Image der Männergesundheit verbessert werden. Aufmerksamkeit erregt es wirklich allemal. So wurde also zunächst ein kolossaler Vollbart gezüchtet und ganz zuletzt in einen Schnurrbart umgewandelt. Und obwohl es ein ernstes Thema ist, sind die Photos doch zum Schmunzeln. Oder nicht?

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Surdham Göb

Vor einiger Zeit kochten wir uns durch das Kochbuch „Vegan Daily“ von Surdham Göb. Nun probierten wir Ideen aus seinem Buch „Meine vegane Küche“. Was mir bei seinen Rezepten gut gefällt: Er vereint viele Kleinigkeiten zu einer großen Mahlzeit und diese Bausteine sind untereinander austauschbar. Er vergleicht seine Vorschläge mit Legosteinen, die man immer wieder neu und anders zusammenbauen kann.

Hier ein paar unserer nachgekochten Rezepte:

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Thali mit gefüllter Aubergine, Linsengemüse und Pflaumen-Chutney

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 Hirse-Linsen-Karotten-Bällchen

Die Bällchen sind schnell gemacht und werden im Backofen knusprig gebacken.

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Oder gebratene Champignons. Sie werden so schrumpelig, weil sie in eine heiße Pfanne ohne Fett gegeben werden. Erst gegen Ende wird mit Öl, Sojasauce und Birnendicksaft abgelöscht. Sehr lecker!

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Unser Fazit: Viele interessante Rezepte für Drinks, Suppen, Vorspeisen und Snacks. Leckere Hauptgericht und Nachspeisen. Es enthält auch eine Menge Kuchenrezepte, an die ich mich jedoch noch nicht getraut hab. Wirklich ein tolles Buch mit vielen, vielen Ideen und Kombinationsmöglichkeiten!!!

Linsengemüse mit Polenta-Mandelkruste

Falls noch jemand ein schnelles, gesundes, veganes Rezept sucht, hier ist eins:

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Es stammt aus der Zeitschrift eve (Heft 6/2015).  Linsen werden mit Möhren, Lauch, Lorbeerblättern weichgekocht und mit Salz und Petersilie abgeschmeckt.

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Dann in eine Auflaufform geben. In der Zwischenzeit die Polenta mit Mandeldrink und Salz kochen.

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Die Polentamasse über die Linsen in die Auflaufform geben, mit Olivenöl beträufeln und bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen. Fertig! Bei uns gab es dazu noch einen Tomate-Mozzarella-Salat. Lecker!

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Wer noch schneller kochen möchte, kann sicher auch eine Dose Linsen mit Gemüse verwenden. Wir haben die Linsen aber fix selbst gekocht. Hier gibt es das komplette Rezept. Im Originalrezept wurden statt einer großen Auflaufform mehrere kleine Förmchen verwendet. So eignet sich das Rezept prima für einen Zwischengang, bei dem jeder seine eigene kleine Portion bekommt.

Sophies Cake

Letztens hab ich einen „Beschwipsten Pflaumen-Cake“ nach einem Rezept von Sophie Dudemaine gebacken. Der Kuchen war der absolute Hammer! Er hätte auch aus unserer Lieblingskonditorei stammen können. Und da ich ja besser kochen als backen kann, muss es also an ihrem Rezept liegen…

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Die Französin Sophie Dudemaine hat ein Buch namens Sophies Cakes geschrieben. Es enthält lauter Rezepte für Topfkuchen. Sie backt ihre Kuchen in einer Kastenform. Mich lachte allerdings die Gugelhupfform an. Der Kuchen war so locker und fluffig, ein echter Traum. Das Geheimnis ihrer Kuchen ist, dass sie vorab Eier und Zucker schaumig schlägt und die Butter erst gegen Ende dazu gibt. Sie verwendet für ihre Kuchen halbgesalzene Butter und fügt diese entweder zerlassen oder in weichem Zustand dazu.

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Im Buch gibt es praktisch zu jeder Geschmacksrichtung und jedem Obst ein Rezept, z. B. Banane-Schoko, aber auch Espresso und Whisky. Sogar herzhafte Rezepte sind enthalten wie ein Ratatouille-Kuchen. Wichtig ist laut Sophie, dass man das Gitter, auf welches man die Backform stellt, erst hineingibt, wenn man den Kuchen hineingibt. Vielleicht sind es all diese kleinen, feinen Kniffe, die einen Kuchen so locker und köstlich machen…

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Danke Sophie!

Ralf und Jamie

Ralf hat Tina und mich nachträglich zu unseren Geburtstagen mit einer Rose beschenkt. Und weil Ralf gerade in Schenklaune war, bekam Gilly auch noch eine Rose. Eine ganz besondere Rose:

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Selbstgebacken aus Blätterteig und Apfel! Sieht sie nicht aus wie eine echte Rose?

Das hat mich inspiriert aus dem Kochbuch von Jamie Oliver eine Zwiebelrose nachzubacken. Das Rezept findet man in seinem Buch „Cook clever mit Jamie“.

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Es ist mir leider nicht so gut gelungen… Für das Rezept wird eine rote Zwiebel geschält und kreuzförmig eingeritzt und dann in einer Miniform ca. 1 Stunde gebacken. Dann kommt eine Art Pfannkuchenteig drum herum und wird nochmal 20 Minuten gebacken. Meine Form war leider zu hoch. Jamie hat flachere Förmchen benutzt, so dass die obere Hälfte der Zwiebel gut zu sehen war. Ist bei mir leider ein bisschen in die Hose gegangen. Kommt in die Kategorie der Rezepte: Das machen wir zwei Mal: Ein Mal und nie wieder!

Dafür ist sein Rezept „Forelle al forno“ richtig gut geworden. Hierzu wurden Butternusskürbis, Kartoffeln und Zwiebeln im Ofen gebacken, darauf dann Forellenfilets gelegt und zu Ende gebacken. Köstlich!

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Oder seine Pizza „American Hot Pizza Pie“. Super lecker mit groben Bratwürstchen, Chili, Cheddar, Fenchel. Einfach spitze!

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Danke an Ralf und Jamie!!!

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Popeye freut sich…

Es gibt auf dem Markt immer noch so schönen Spinat. Lust auf ein paar Ideen mit Spinat?

Wie wäre es mit einem gefüllten Kürbis?

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Der Herr des Hauses hatte von seinem lieben Kollegen Simon einen weißen UFO-Kürbis geschenkt bekommen. Bevor dieser Kürbis überhaupt in den Kühlschrank gucken konnte, wurde er schon in einem großen Topf „al dente“ gekocht. Dann halbiert und die Kerne entfernt. Ein bisschen aushöhlen, Fruchtfleisch aufheben. In einer Pfanne werden 1 EL Butter mit einem Schuß Olivenöl erhitzt. 1 gewürfelte Zwiebel, 1 gehackte Knoblauchzehe andünsten. Gewaschenen, gehackten Spinat (ca. 100 g) dazu und schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas abkühlen lassen. Dann 1 Ei und ca. 50 g geriebenen Käse dazu geben. Das gewürfelte Kürbisfruchtfleisch hinzufügen. Alles in die Kürbishälften füllen und ab in den Ofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten.Dazu gab es die Harzer Käse Chips. War sehr lecker! Dank an Simon!!!

Oder wie wäre es mit einer „Türkischen Spinateierpfanne“?

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Hierzu wurden 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe in Öl angeschwitzt. In der Zwischenzeit 1 kleine Dose Kichererbsen (abgetropft) mit 2 EL mildem Ajvar gemischt. Dann 250-300 g gewaschenen und geschnittenen Spinat in die Pfanne geben. Etwas zusammenfallen lassen. Danach die Ajvar-Kichererbsen dazu. Ordentlich würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss. 4 Eier verquirlen, drüber geben und stocken lassen. Dazu gab es einen Salatkopf, den ich in der Küchenmaschine zu feinen Raspeln verarbeitet hab. Durch diese neue „Form“ schmeckte der Salat völlig anders. Statt Fladenbrot, wie es zur türkischen Pfanne eigentlich gehört, gab es bei uns ein Kürbiskernkäsebrötchen. Noch ein paar Trauben dazu. Fertig!

Oder vielleicht doch ein Spinatpfannkuchen?

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Wie bereits im Beitrag beschrieben, stammt das Rezept aus dem Kochbuch „Balagan“, ist aber im Grunde ein normaler Palatschinkenteig, bei dem kleingehackter Spinat bereits mit in den Teig kommt. Vielleicht eine Möglichkeit Kindern, die nicht gern Gemüse essen etwas Grünes mit ins Essen zu jubeln? Einfach und verblüffend lecker!

 

 

Azurblau und Cognac – Herbstliche Mode

Ja, es ist Herbst. Noch nie habe ich verstanden, warum seitdem immer nur Schwarz, Braun und dunkelblau im Schrank hängen müssen.
Meine derzeitige Lieblingskombi ist Azurblau mit Cognac (Sogar die Haare passen😉 )

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Die Sachen sind alle älter oder vom Flohmarkt, aber zufällig habe ich mal gesehen, dass sie farblich perfekt zusammenpassen und wollte euch die herbstliche, aber farbenfrohe Kombination nicht vorenthalten.🙂