Ausflugstipp: Paschenburg

Wer auf der A2 entlangfährt und Zeit für eine ausgiebige Pause hat, sollte in Rinteln abfahren und das Restaurant Paschenburg besuchen. Es ist nur ein paar Minuten entfernt von der Autobahnausfahrt Rinteln und bietet eine spektakuläre Aussicht und ganz exquisites Essen. Es lohnt sich wirklich!

Die 170 Jahre alte Paschenburg steht auf einem kleinen Berg namens Möncheberg.

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Hinten am Haus befinden sich eine Aussichtsterrasse, auf der man im Sommer draußen sitzen kann und ein angebauter, schön beheizter Wintergarten. Hier sieht man den Herrn des Hauses im selbigen.

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Vom Wintergarten aus hat man einen spektakulären Blick über das ganze Tal. Wir hatten leider einen trüberen Tag erwischt.

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Das Essen in der Paschenburg ist einfach klasse. Es gibt immer nur ein paar wenige, saisonale Gerichte, aber die sind spitze. Ein vegetarisches Gericht ist auch immer in der Auswahl.

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Hier sieht man mein Gericht. Gebratenes Skreifilet, Senf-Kartoffelpüree, Rahmsauerkraut, Weissweinsauce (19,-€).

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Der Herr des Hauses hatte gebratene Lammhüfte, Rosmarin-Macairerolle, Paprikagemüse, Jus (22,-€).

Davor gab es noch eine feine Kürbissuppe mit selbstgebackenem Walnussbrot und einen Apéritif aus Zwetgensorbet und Prosecco.

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Draußen gibt es einen kleinen Aussichtsturm. An unserem Tag war es allerdings für einen längeren Ausguck dort oben zu ungemütlich.

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Bei gutem Wetter soll man bis nach Hameln schauen können.

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Apropos Hameln: Wer noch mehr Tipps für das Weserbergland braucht, der sollte einmal bei Petras Reiseblog vorbeischauen. Denn sowohl auf Petras Reiseblog als auch im Weserbergland gibt es jede Menge Sehenswertes.

Und hier noch mehr Infos zur Paschenburg.

Nachtrag: Der Herr des Hauses hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Autobahnausfahrt an der A2 „Rehren“ heißt. Übrigens gibt es direkt an der Ausfahrt ein Schuhoutlet der Firma Marc Shoes. Lohnt auch mal dort hineinzuschauen…

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Vorratsschrank geplündert…

Es gibt diese Zeiten, wo man vor lauten Terminen, Verabredungen und zerbrochenen Kontaktlinsen noch nicht mal dazu kommt einzukaufen. Dann heißt es Vorräte durchgucken und schauen, was man daraus machen kann. Bei uns entstanden an einem solchen Tag: Selbstgemachte Kartoffelpuffer, gefüllte Eier und ein veganer „Thunfisch“-Salat.

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Die Rezepte für die Puffer und die Eier stammen aus dem Kochbuch „Culinaria Russia“. Dieses Buch haben wir im Beitrag Russland ist ein schönes Land bereits vorgestellt. Obwohl ich finde, dass tiefgefkühlte Puffer durchaus schmecken, ist es doch kein Vergleich zu selbstgemachten. Und die Teigherstellung ging auch sehr schnell. Die gefüllten Eier stammen aus dem Kapitel „Sakuski“. Sakuska bedeutet wohl so etwas wie „etwas dazuessen“, aber es gibt russische Sakuska-Tafeln, da biegen sich die Tische. Es werden dann – ähnlich wie bei den spanischen Tapas – viele Kleinigkeiten serviert wie z. B. Eier in allen Variationen, Fisch, gefüllte Tomaten, aufgeschnittener Braten und und und…

Wir haben uns nur die gefüllten Eier rausgepickt. Sie wurden mit Mayonnaise, klein geschnittenen Gürkchen, Senf, Kapern, Frühlingszwiebeln befüllt und auf Salatblättern angerichtet.

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Bei dem veganen „Thunfisch“-Salat (auf dem oberen Photo auf dem Puffer) hab ich mich hier inspirieren lassen. Anstatt des Staudenselleries wurden bei uns geraspelte Möhren verwendet und noch ein halbes Algenblatt, das man normalerweise für Makirollen benutzt, hineingeschnippelt. Die Algen geben dem Ganzen die fischige Note. Sehr verblüffend! Schmeckt nach Fisch, obwohl keiner drin ist.

Zum Nachtisch gab es eine Art Schwarzwälder-Kirsch-Jogurt. Der Jogurt wurde cremig gerührt, ein paar Kirschen aus dem Glas und etwas dunkle, geraspelte Schokolade drüber. Fertig!

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World Food Café

Wir haben ein sehr schönes Kochbuch entdeckt. Im Buch „World Food Café“ werden wunderbare, vegetarische Gerichte aus aller Welt vorgestellt.

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Die Autoren kochen sich über den Nahen Osten und Afrika nach Indien, Nepal und Sri Lanka, dann nach Südostasien und China bis hin nach Amerika.

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Hier sieht man Havannabohnen mit Weißkohl, Paprika und vielen Kräutern. Dazu gab es Tomatenscheiben mit Olivenöl beträufelt. Als Nachtisch noch einen frischen Obstsalat.

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Hier sieht man die leckeren Kartoffelküchlein aus Peru. Eine Art Stampfkartoffel-Teig wurde mit einer angedünsteten Paprika-, Karotten-, Zwiebel-, Chili-Mischung gefüllt und kurz von beiden Seiten knusprig gebraten. Dazu gab es eine Gurkensoße mit Chili, Koriander, Honig und Zitrone.

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Am Ende des Buches verraten die Autoren noch ein Rezept für einen sensationellen Schokoladenkuchen. Das Tolle an diesem Rezept ist: Der Kuchen enthält überhaupt kein Mehl! Er besteht nur aus Schokolade, Butter, Eiern und Zucker.

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Dazu isst man ein paar Früchte (wir wählten Himbeeren) und Crème fraîche. Geschlagene Sahne schmeckt aber auch sehr lecker dazu…

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Ein schönes Buch mit vielen außergewöhnlichen Rezepten, trotzdem alle recht einfach umsetzbar. Die Kombinationen sind es, die die Rezepte so neuartig machen. Die Zutaten sind alle hier erhältlich.

 

Donna Hay „Simple dinners“

Haben ein Kochbuch von Donna Hay entdeckt. Donna Hay ist eine australische Kochbuchautorin und ihre „Spezialität“ sind schnelle Rezepte. Schnell, aber trotzdem ausgefallen und sehr lecker.

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Wir probierten u. a. eine Ratatouille-Tarte. Donna Hay backt diese sogar ohne Backform, indem sie den Blätterteig von Hand formt. Wir machten es uns einfach und benutzten eine Tarteform.

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Auf die Teigplatten kam ein Belag aus Pecorino, Basilikum und Ricotta. Belegt mit Auberginen, Zucchini und Kirschtomaten. Mit Kräutern bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und ab in den Ofen damit.

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Der Linsensalat mit gebratenen Tomaten war ebenfalls sehr lecker. Ein sehr schnelles Rezept und durch den Ziegenquark (ich hab Ziegenfrischkäse genommen) wirklich etwas Besonderes.

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Unser Fazit: Ein schönes Kochbuch. Tolle Bilder! Viele Rezepte lassen sich abwandeln. Ein Großteil der Rezepte benötigt nur wenig Zutaten, da aber meist eine ausgefallenere Zutat dabei ist, wird das Ergebnis doch außergewöhnlich.

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Frühlingshafte Fensterdeko

fruhlingfenster Frühling klopft an die Tür

Ein kleines, günstiges Bastelprojekt, auch mit kleinen Kindern (3+) durchführbar:
Alles was ihr braucht:

Transparentpapier
fester Karton in bunten Farben
Schere
Klebestift (keinen Flüssigkleber, den sieht man leider)
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dann einfach die Umrandungen aufmalen und ausschneiden (das können die Erwachsenen machen).
Das bunte Papier können die Kinder aufkleben und wenn gewünscht noch kleine Stückchen aus dem Transparentpapier ausschneiden oder reißen und dann auf das Transparentpapier kleben. fruhlingsfenster2
Frühlingshafte Motive sind Tulpen, Blumen, Schmetterlinge, Vögel, Sonne, Bäume. Aber eigentlich kann man auch mit wenig Basteltalent viel machen. 😉 Einfach mit den Kindern reden, Katzen, Autos, Kronen – alles geht 🙂

Zwei Apfelsinen im Haar…

oder vielleicht doch lieber im Orangentiramisu?

Es gibt aktuell sehr leckere, saftige Apfelsinen. Daher probierten wir einmal dieses Rezept.

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Im Grunde ein klassisches Tiramisu-Rezept. Nur die Crème wird nicht mit Amaretto oder Whisky angemacht, sondern halt mit Orangenlikör wie z. B. Grand Marnier oder Cointreau. Lässt man den Alkohol weg, werden auch Kinder dieses Tiramisu lieben. Es schmeckt immer besser, je länger es ziehen kann. Obenauf kam statt Kakaopulver geriebenene Zartbitterschokolade. Sehr schnell gemacht und echt köstlich!

Apropos Tiramisu: Der Herr des Hauses hat das Gewinnerrezept seiner Weihnachtsfeier herausbekommen. So sah es aus:

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Es war übrigens kein Birnen-Tiramisu, sondern ein Bratapfel-Tiramisu. Der Name „Wilhelm Tell“ hätte uns stutzig werden lassen müssen. Aber es war wohl schon das ein oder andere alkoholische Getränk dabei, da kann man schon mal Äpfel mit Birnen verwechseln… Wer es nachmachen möchte, hier ist das Rezept.

Apropos nachmachen: Wir wollten diese schönen Schokobecher nachmachen. Aber das ging leider in die Hose. Aber so richtig.

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Bis hier sah es noch ganz gut aus. Aber dann: Beim Eintauchen eines Ballons in die warme Schokolade exlodierte ein Ballon und die ganzen Sprenkel hingen wirklich überall! Die restlichen Schokoballons sahen dann zwar ganz gut aus. Aber als es dann ans Ablösen des Ballons ging, riss entweder der Ballon in winzig kleine Fetzen oder die Schokoschale ging kaputt. So landete leider alles im Mülleimer und die Küche muss nun demnächst auch gestrichen werden… Aber so ist das. Kann nicht immer alles klappen. Ist wie im richtigen Leben…

Noch Lust auf einen Wochenend-Ohrwurm? Viel Spaß dabei!

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Statt Kuchen…

Wie wäre es zum Nachmittagskaffee mal mit einem Toastie mit Meerrettichaufstrich und geräucherter Forelle? Das Rezept steht im aktuellen Heft der Zeitschrift „my Time“ oder auch hier auf Seite 16.

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Auf die getoasteten Brötchen kommen: eine Crème aus Quark und Meerrettich (ich hatte als Quark noch Ricotta im Kühlschrank), Dill und geraspelte Möhren und gekrönt wird alles mit ein paar Forellenfiletstückchen. Ein sehr gelungenes Rezept, schnell zubereitet und furchtbar lecker.

Schöne Schriften

Als ich noch zur Schule ging, konnte ich stundenlang neue Schriftarten ausprobieren. Meistens während des Unterrichts… Ich zeichnete Buchstaben und schraffierte sie, schrieb meinen Namen in verschiedensten Variationen, testete Kringel statt Pünktchen auf dem „i“ usw. Im Laufe der Jahre ging diese Leidenschaft irgendwo verloren. Doch nun wurde sie reaktiviert. Denn es macht unglaublichen Spaß schöne Schriften nachzuzeichnen und es hat zugleich etwas Meditatives. Hier mein letztes Werk, ich zeichnete eine Postkarte aus der Zeitschrift „Flow“ nach.

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Ich besitze Bleistifte von 8H bis 8B, also von unglaublich hart bis superweich. Am liebsten benutze ich die Stärke 2B.

Ein sehr schönes Buch, das zum Nachzeichnen anregt, ist „Handlettering“ von Marci Donley und DeAnn Singh. Alle Schriften werden komplett vorgezeichnet und es sind viele Ideen drin, z. B. für Menükarten, Fotoalben, Karten aller Art.

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Hier findet man viele Anregungen für individuelle Geschenke. Ein schönes Buch. Meins gab es leider nur in englischer Sprache, aber alles ist selbsterklärend.