Lieblingsplatz Leseecke

Im Winter ist Licht kostbar und selten. Umso lieber sitze ich im strahlend sonnengelben Sessel und gucke nach draußen. Die Farbkombination aus dem kalten Türkis mit goldenen und gelben Accesoires gefällt mir wirklich gut.  Es werden warme Farbtupfer auf die relativ kalte Wand gebeben, sodass trotzdem ein heimeliger Eindruck entsteht.

Leseecke

Am Liebsten lese ich dort und manchmal schlafe ich auch ein 😉 Das ist aber kein Problem, denn es ist ja ein OHREN-Sessel 😀

Schaumburger Ritter

Am Brückentag Ende Oktober waren wir richtig fein essen. Wir entdeckten den „Schaumburger Ritter“ und gönnten uns ein 3-Gänge-Menü im ritterlich geschmückten Speiseraum.

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Der Schaumburger Ritter liegt direkt neben der Schaumburg und auch nicht weit entfernt von der Paschenburg,  die wir ja bereits vorstellten. Zwei tolle Restaurants!

Wer vielleicht noch eine Idee für sein Weihnachtsmenü braucht, kann sich vielleicht hiervon inspirieren lassen. Es gab als Gruß aus der Küche eine Art „Frischlingssülze“, sehr lecker. Dazu auch noch frisch gebackenes Brot und selbstgemachte Kürbisbutter und Kräuterquark.

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Hier unsere Vorspeisen:

Kürbisravioli mit Garnele und Rote-Bete-Schaum

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sowie eine Steinpilzconsommé mit Ravioli

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Nun folgen die Hauptgänge:

Rosa gebratene Rehkeule in Cassis-Wacholderjus mit Pfifferlingen, Kürbis, Spitzkohl und Walnuss-Gnocchi

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und Heilbuttfilet in Hummersauce mit Tomaten, Pfifferlingen, Schmorgurken und Gerstonirisotto

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Dann noch der feine Abschluss mit Normans Holunderdessert

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und einer leckeren Käseplatte

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Bezahlt haben wir ungefähr 42,- Euro pro Person für das Menü. Wer danach nicht mehr gehen kann oder vielleicht das ein oder andere Gläschen Wein trinken möchte, kann im Schaumburger Ritter auch gleich übernachten. Es finden dort jede Menge Veranstaltungen statt, z. B. Heinz-Erhardt-Lesungen, Krimidinner, Rittermahle und und und. Wer mal schauen möchte, klicke bitte hier.

 

Energiebällchen von Wunderweib

Viele, viele Jahre hab ich in der Vorweihnachtszeit der Versuchung widerstanden Lebkuchen, Zimtsterne und ähnliches vor dem 1. Advent zu naschen. In diesem Jahr konnte ich jedoch nicht an mich halten. Das Wetter war so schmuddelig und die Lebkuchen lachten mich so an….

Damit wir zwischendurch aber auch mal etwas Gesunderes naschen, probierten wir die Energiebällchen, die wir auf der Seite vom Wunderweib fanden.

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Wir entschieden uns für die Sorte mit Haferflocken und Aprikosen. Sehr, sehr lecker und ganz schnell zubereitet! Leider auch genauso schnell vernascht…

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Wer sie probieren möchte: Das Rezept und noch ein paar weitere Energiebällchen-Variationen gibt es hier.

Käse, zum Dritten: Aligot mit Wurzelgemüse

In diesem Gericht aus der Zeitschrift „Schrot & Korn“ trifft Püree auf Käse. Ein Kartoffelpüree aus mehligen Kartoffeln wird mit Tomme-Käse und Crème fraîche verfeinert. Dazu gibt es eine Gemüsebeilage aus Karotten und Sellerie. Bei uns gab es noch ein paar Fischstäbchen, die noch im Tiefkühler dümpelten, dazu.

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Den Käse „Tomme de Savoie“ fanden wir bei Edeka. Allerdings sind 400 g Käse, die unter das Püree gerührt werden, unserer Meinung nach zuviel. Denn nach dem Genuss dieses Pürees kann man sich für Stunden nicht bewegen! Lecker ist es aber schon. Wer es nachmachen möchte, bitte sehr:  Das Rezept findet man hier.

Sweet, sunny November

mehl1Der November ist ja bei vielen der schlimmste Monat. Auch mir graut eher davor und deshalb habe ich vor 2 Jahren den „Sweet, sunny November“ eingeführt.

Dieses Jahr spielt das Wetter leider nicht so mit. Es ist draußen kalt und regnerisch. Aber wenn ich mit dem Rad in einen Regenschauer gekommen bin und klatschnass zuhause bin, mache ich mir zwei Dinge, die mir immer gute Laune machen:

Kakao und Mehlklunker

Mehlklunker ist mein Lieblingskindergericht, auch Klunkermus genannt. Meine Oma hat es für mich immer gekocht und ich liebe es noch heute. Das Rezept ist aus Ostpreußen und ist nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene, die gerne süße Hauptspeisen essen. Es dauert ein wenig, aber es lohnt sich:

  • 125 g Mehl
  • 1 Liter Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • Eine Prise Salz
  • Eine nicht zu harte Birne

Das Ei mit dem Mehl verkneten und kleine Stangen/Klunkern daraus formen, je nachdem wie groß der Hunger ist, lieber kleine Stangen formen, dann sind sie schneller fertig. Wichtig ist, dass der Teig nicht zu nass ist. Falls er zu trocken ist, kann man ein kleines wenig Wasser dazugeben, aber lieber immer nur wenig und lieber etwas nachgeben.

Wenn die Stangen geformt sind, wird die Milch erhitzt und sobald sie kocht wird das Salz, der Zucker und die Stangen/Klunkern hinzugeben. Dann muss man immer rühren und aufpassen, dass nichts überkocht. Lieber auf kleiner Flamme kochen und immer wieder umrühren.

Wenn man die Klunkern aufmacht und sie drinnen glasig und nicht mehr trocken sind: Guten Appetit!

Wer mag, trinkt dazu noch einen richtigen Kakao (mit Backkakao) und Marshmallows

kakao

 

 

 

 

Grüffelo Naturführer

Wer die letzten bunten Tage im Wald ausnutzen möchte und Kindergarten- oder Grundschulkinder hat, dem seien die Waldbücher vom Grüffelo empfohlen.

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Die beiden Bücher (das Herbstbuch ist neu) sind voller Ideen zum Basteln, Entdecken und kreativ im Wald tätig werden. Es macht total viel Spaß Pilze anzugucken (nur suchen und angucken, nicht essen), Blätter zu sammeln und den Grüffelo zu suchen.

Alle Sinne werden angesprochen und je nachdem, was die Kinder gesehen, gehört oder gerochen haben, können sie kleine Aufkleber an die passende Stelle kleben.

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Aus den gefundenen Sachen haben sich unsere ein paar Blätterkronen gebastelt:

20171012_175407Bei unserem Ausflug war das Wetter wirklich schön …

 

und wer weiß, vielleicht war das ja sogar die Grüffelo-Höhle…?

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Käse, zum Zweiten: Bergkäsetarte mit Schalotten

Wie bereits im letzten Käsebeitrag berichtet, gab es in der Schrot & Korn vom Oktober jede Menge leckere Rezepte. Dieses Mal möchten wir die Bergkäsetarte mit Schalotten vorstellen.

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Auf einen feinen Mürbeteig kommen Schalotten, die in einem Karamell-Balsamico-Sud weich köcheln. Eine Bergkäse-Sahne-Milch-Eier-Mischung kommt auf den Teig, danach werden die Schalotten gleichmäßig in diesem Guss verteilt. Und dann ab in den Ofen damit.

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Dazu ein Gläschen vom ersten Wein des Jahres und das graue Schmuddelwetter draußen ist vergessen. Schmeckt kalt am nächsten Tag noch besser. Das Rezept für die Tarte gibt es hier. 

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Ofengemüse mit Trauben und Raclettekäse

Im Oktoberheft der Zeitschrift „Schrot & Korn“  gab es jede Menge Rezepte mit Käse. Einige davon haben wir ausprobiert. Das herbstliche Ofengemüse mit Trauben und Raclettekäse war köstlich.

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Kartoffeln, Kürbis (bei uns war es Muskatkürbis) und Birnen wurden in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Öl, Salz und Pfeffer vermischt. Dann ab in den Ofen.

Nach ca. 30 Minuten kamen geraspelter Käse, Kräuter und Trauben drüber und noch einmal ab in den Ofen. Fertig! Sehr lecker! Das Rezept gibt es hier.

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