Kindergeburtstag: Schatzsuche und Schlemmerbüffet

Eine Schatzsuche macht Kindern immer Spaß. Bevor es die Schatzkarte gab, mussten erst noch ein paar Aufgaben gelöst werden.

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Hier war im Luftballon eine kleine Rolle mit einem Rätsel versteckt.

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Im Briefkasten gab es dann endlich die Schatzkarte.

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Die Schatzkiste enthielt viele Kupferlinge, ein bisschen Schmuck und eine feine Feder.

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Als Kindergeburtstagsbüffet gab es bunte Kleinigkeiten:

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Mumien-Würstchen (eigentlich ein Halloween-Rezept, passt aber auch auf Kindergeburtstage).

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Ein Gurkenkrokodil mit Trauben und Käsewürfeln. Als Käse nahmen wir „Scharfer Max“, der aber nur so heißt und überhaupt nicht scharf ist.

Im Hintergrund sieht man Gemüsesticks mit einem Hüttenkäse-Dip bestehend aus Hüttenkäse, Joghurt und saurer Sahne. Außerdem gab es noch Nürnberger Bratwürstchen und Mozzarella-Tomate-Mini-Pizzen.

Natürlich darf bei dem heißen Sommerwetter der Melonen-Hai nicht fehlen.

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Und als Nachtisch gab es Zitronenwackelpudding mit Würmern, serviert in Schnapsgläsern.

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Die Flüssigkeit für den Wackelpudding bestand zur Hälfte aus Apfelsaft.

Bei der Schatzkarte haben wir uns bei Pinterest inspirieren lassen und die Rezepte stammen fast alle von der Chefkoch-Seite. Das Papier für die Schatzkarte stammt von einem Zeichenblock und wurde mit 2 Beuteln schwarzem Tee und warmem Wasser erstmal über Nacht gefärbt. Nach dem Trocknen und Beschriften wurden die Seiten noch ein bisschen angebrannt, um ein verwittertes Aussehen zu erreichen.

 

 

Glasierte Teriyaki-Auberginen

Im Augenblick gibt es wunderbare Auberginen auf dem Markt. Die dunklen, aber auch die hell-lila-gestreiften Exemplare glänzen um die Wette. Die Letzteren wählten wir dann auch, um ein Rezept aus Jamie Olivers 5-Zutaten-Kochbuch zu probieren.

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Ein sehr leckeres Sommergericht, das praktisch nebenbei von alleine köchelt. Und so wird es gemacht: Die Auberginen werden längs halbiert, kommen mit dem „Gesicht“ nach unten in die Pfanne mit Wasser und Salz. Wenn das Wasser verdampft ist, kommen Öl, Frühlingszwiebelstücke, Chilistreifen und Erdnüsse dazu und etwas später 1 Schuss Wasser und 2 EL Teriyakisauce. Dabei alles schön wenden, damit das Gemüse mit der Sauce überzogen wird. Dazu ein Baguette, fertig ist das perfekte Sommer-Abendessen!

Im Netz habe ich dazu zwei Seiten gefunden, hier (englisch) und auf Deutsch.

Asiatischer Pilzsalat

Dieser Pilzsalat entlockte uns einige Mmmms und Aaahhs. Wirklich super lecker!

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Der Clou daran ist, dass er mit einer Paste aus Gewürzen, Limettensaft und geröstetem, gemörsertem Reis verfeinert wird. Ganz einfach und das Ergebnis schmeckt spektakulär!

Das Rezept stammt aus diesem Heft:

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1 EL Reis (wir hatten Basmati als Sorte) wird in der Pfanne geröstet, bis er braun wird. Es kommen noch ein paar Gewürze zum Anrösten mit in die Pfanne. Wir nahmen etwas Kardamom, Koriandersamen, Kreuzkümmel und ein bisschen Fenchelsamen. Dann alles in den Mörser und gut zerstoßen.

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Dazu kommt ein wenig Salz, brauner Zucker, etwas Kurkuma, Chiliflocken und soviel Limettensaft, dass eine Paste entsteht.

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Die gemischten, klein geschnittenen Pilze werden mit paar gehackten Schalotten kurz bissfest in der Pfanne mit etwas Erdnussöl angebraten. Danach werden diese mit der Paste vermischt. Einen Spritzer Fischsauce dazu und mit etwas frischem Koriander und frischer Minze bestreuen. Gibt man statt Fischsauce Sojasauce dazu, ist das Gericht sogar vegan.

Es ist ja ein Salat, aber da er warm war, haben wir noch eine Portion Reis dazu gekocht und es als Hauptgericht gegessen. Ein tolles Rezept, das es definitiv öfter bei uns geben wird!

Lavendel-Limonade

Die Sonne scheint und scheint… Da ist es wichtig viel zu trinken. Wie wäre es mit einer Lavendel-Limonade? Klingt nach Seife und Parfüm, schmeckt aber durch die zugefügte Zitrone tatsächlich sehr erfrischend und ist schnell gemacht.

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Zunächst werden Zucker und Wasser aufgekocht. Dann kommen getrocknete Lavendelblüten und Zitronensaft dazu. Alles eine Weile ziehen lassen, abseihen.

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Danach mit Eiswürfeln und Mineralwasser mischen und wer mag, gibt noch eine Zitronenscheibe hinzu. Sehr erfrischend bei diesen Temperaturen!

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Die Anleitung gibt es hier.

 

Neues Nadelspiel häkeln

Mein altes Nadelspiel für die Häkelnadeln ist schon lange zu klein:

Nun war es ander Zeit einneues zu nähen:

Es ist eher einfach gehalten, wenig Verzierungen. Ich habe zwei Stücke Stoff mit Bügelfleece verstärkt und dann rechts auf rechts zusammengenäht, nur eine kleine Öffnung zum Wenden gelassen:

Danach habe ich alle Häkelnadeln auf den Stoff gelegt und mit Nadeln abgesteckt, wo die Nähte sein sollen:

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Anschließend habe ich die Nähte festgenäht – fast fertig:

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Ich musste noch einen Schließmechanismus annähen. Dieses Mal habe ich mir für einen Knopf und keine Schleife entschieden:

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Fertig 🙂

 

Banh Xeo – Vietnamesische Pfannkuchen

Ein schnelles, leckeres Sommerrezept sind die veganen vietnamesischen Pfannkuchen. Durch Kurkuma im Teig haben sie eine besonders leckere Farbe und einen feinen Geschmack.

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Füllen kann man sie mit allem, was im Kühlschrank zu finden ist. Unsere Füllung bestand aus einem gewürzten Tofu, Schalotten, Frühlingszwiebeln und einem Gläschen voll Sprossen. Dazu kamen noch frische Kräuter: Basilikum, Minze und Koriander.

Das Teigrezept findet man auf der schönen Seite „Eat This“.

 

Zwiebelsuppe mit Kichererbsen

Ich liebe Suppen und Eintöpfe und ich liebe Hülsenfrüchte. Daher musste ich dieses Rezept testen, auch wenn es eigentlich ein Winterrezept ist. Zumindest stammt es aus einem Winterheft der Zeitschrift „Lust auf Genuss“. Aber ich finde, dass Suppen auch super geeignet für den Sommer sind.

Diese kräftige Zwiebelsuppe wurde mit etwas Chili, Knoblauch, Tomatenmark und einer Dose Kichererbsen aufgepeppt und obenauf kam noch ein pochiertes Ei.

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Sehr lecker und schnell gekocht! Auch prima geeignet als Partysuppe! Dann einfach ohne Ei servieren. Das Rezept stammt aus diesem Heft:

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Salat und Gurken-Ingwer-Sirup

Im Rewe-Heft 02/2018 „Frisch & Gut“ waren wieder jede Menge Rezeptvorschläge. Zwei Ideen haben wir probiert. Einen herzhaften thailändischen Mango-Salat, wobei wir die Mango durch Pfirsich und die Erdnüsse durch Cashewnüsse ersetzt haben.

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Der Salat besteht ansonsten aus Gurke, Möhre, Frühlingszwiebel, Tomate und frischem Koriander. Das Rezept schlägt dazu 2 Chilischoten vor, wir nahmen jedoch nur eine halbe. Das Dressing besteht aus Sojasauce und Fischsoße.

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Ein feiner Salat, der lecker asiatisch daherkommt. Die Limettenscheiben sehen sehr dekorativ aus, allerdings muss man sie beim Essen doch an die Seite schieben. Ich würde also beim nächsten Mal einfach die Limetten auspressen und die Limettenschalen fein mit hineinreiben.

Dazu gab es einen erfrischen Gurken-Ingwer-Sirup. Da ich beim Ausprobieren erstmal vorsichtig bin, hab ich die Mengenangaben des Rezeptes einfach durch 6 geteilt, um dann ca. 100 ml Sirup zu erhalten.

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Das Rezept ist sehr einfach. Geriebene Gurke und geriebener Ingwer werden mit Kräutern vermischt (Basilikum und Minze) und mit einem Zuckersirup übergossen.

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Ca. 3 Stunden stehen lassen, durch ein Sieb abseihen. Fertig!

Mit Mineralwasser aufgegossen schmeckt es sehr erfrischend. Bestimmt verträgt der Gurken-Ingwer-Sirup sich auch gut mit einem Schuß Wodka oder Gin. Das haben wir aber nicht probiert…

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WM-Kuchen

Vor der WM haben wir im Freundeskreis getippt, wer Fußball-Weltmeister 2018 wird. Mein Tipp war Russland. Ich erinnerte mich an das Sommermärchen 2006 in Deutschland und gönne den Russen auch eine schöne WM. Deshalb gab es einen Flaggenkuchen mit russischer Fahne.

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Vor zwei Jahren zur EM gab es bereits einmal einen Flaggenkuchen mit isländischer Fahne. Er ist sehr schnell gebacken. Im Teig steckt Öl und Apfelschorle, die Crème besteht aus Sahne und Schmand. Das Originalrezept reicht für ein ganzes Blech. Wir haben es halbiert und in einer kleinen Form gebacken. Mit verschiedenen Früchten lassen sich so ziemlich alle Flaggen dekorieren (außer vielleicht die von Saudi-Arabien, das wird schwierig…) und das in der Créme enthaltene Sahnesteifpulver sorgt dafür, dass nichts durchweicht.

 

Clean Eating Basics

Gern leihe ich mir Kochbücher in der Bibliothek aus. Oft finde ich darin ein bis zwei Rezepte, die ich ausprobiere. Beim kleinen, aber feinen Kochbuch „Clean Eating Basics“ würde ich am liebsten jedes Rezept nachkochen, so gut gefällt es mir. Es enthält viele schöne Frühstücksideen, Salatrezepte und leckere Hauptgerichte. Einfach und lecker!

Hier zum Beispiel das Tiroler Gröstl:

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Eine feine Pfanne aus Kartoffeln, Radieschen, Walnüssen. Dazu ein Dip aus Crème fraîche, Senf, Thymian und Oregano.

Oder die beiden Frühstücksideen, die wir einfach als Picknicksnack mit an den See nahmen:

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Ein Orangen-Hirse-Frühstück in der runden Schüssel und eine Mango-Banane-Bowl in der dreigeteilten Schale.

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Links der Hirsebrei: Hirse wird in Sojamilch gekocht und mit Orangen, Orangensaft und Mandeln und Zimt abgeschmeckt.

Rechts die Mango-Banane-Bowl: Mango, Banane, Mandelmilch, Haferflocken werden püriert, mit feinen Gewürzen versüßt und mit getrockneten Beeren, Nusskernen und Kokosflocken serviert.

Die Autorin Hannah Frey hat eine schöne Internetseite mit vielen Anregungen und Rezepten. Das Kochbuch findet man dort natürlich auch.