Jamie Olivers Käse-Schinken-Pilze-Tomaten-Frühstückspuffer

Letztes Wochenende bei Schmuddelwetter auf dem Sofa gedöst und Jamie Oliver beim Kochen zugeschaut. Er zauberte Frühstückspuffer aus Vollkornmehl mit etwas Backpulver, Hüttenkäse und einem Ei. In den Teig gab er noch eine Scheibe geräucherten, gekochten Schinken, eine Handvoll Pilze sowie eine Tomate, alles klein gewürfelt. In Nullkommanichts waren die Puffer fertig. Er nahm sie aus der Pfanne, raspelte Parmesan in die Pfanne und leckte die Puffer zurück auf den Parmesan. Dieser legte sich wie ein Mäntelchen auf die Puffer. Echt richtig lecker!

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Dazu gab es Jogurt. Bei Jamie verrührt mit etwas Chilisauce, bei uns pur…

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Die Puffer waren sehr lecker. Ich hab alles nur sehr grob gewürfelt, wie man hier sehen kann. Feiner gewürfelt ist es sicher noch leckerer…

Da uns dieses Rezept so gut geschmeckt hat, versuchten wir eine Variante in süß, jedoch ohne raffinierten Zucker. Das Grundrezept aus Vollkornmehl, Ei und Hüttenkäse wurde aufgepeppt mit etwas Vanille, einer halben, klein geschnittenen Banane und zwei Eßlöffeln Kokosraspeln. Dazu gab es ein Schälchen Apfelmus. Ebenfalls super lecker! Und sehr schnell zusammengeworfen, gebacken und genauso schnell aufgegessen.

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Das Rezept von Jamie gibt es hier.

Kohlsteaks mit Kürbisstampf

Ein leckeres und sehr einfaches Rezept fanden wir in der Zeitschrift MyTime vom Januar 2019: Kohlsteaks mit Kürbis-Sellerie-Stampf.

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Der Weißkohl wird längs in dicke Scheiben geschnitten, mit Knoblauch und Öl bestrichen, etwas Thymian drüber und ab in den Ofen damit. Kurz vor dem Ende der Backzeit mit Parmesan bestreuen.

Dazu gibt es einen Stampf aus Sellerie und Hokkaidokürbis. Die beiden Gemüse werden in kleine Würfel geschnitten, weich gekocht und dann mit etwas Crème légère und ganz wenig Butter mehr oder weniger fein püriert. Lecker abschmecken, fertig.

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Da wir es lieben noch Stückchen im Stampf zu haben, sieht unser Stampf eher aus wie ein Eiersalat. Beides – sowohl Stampf als auch die Kohlsteaks – war sehr lecker! Und super geeignet für Low Carb-Liebhaber (liebe Grüße an KM!).

Das Rezept findet sich im MyTime Heft Januar 2019 auf Seite 15.

 

Leuchtendes Häuschen

Hallo,

auch von mir nochmal ein tolles, gesundes, frohes, neues Jahr 🙂

Habt ihr auch leere Kartons rumliegen (von den bestellten Weihnachtsgeschenken…?). Als ich auf Etsy dieses Solarhäuschen gesehen habe, wollte ich es gleich nachbasteln.

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Anstatt von Solarelementen habe ich an elektrische Teelichter und Fensterpapier gedacht. Anbei die Bastelliste, ich hatte alles zuhause und musste nichts extre besorgen, allerdings hat es ein paar Abende gedauert.

  • Einen Karton, der oben längere Seiten hat, damit man ein Spitzdach formen kann
  • Acrylfarbe in einem warmen Gelbton
  • Acrylfarbe in nachtblau (gemixt mit ultramarin)
  • Dekorstift in Türkis
  • weiße oder silbere Farbe und einen Pinsel
  • Fensterpapier
  • Klebestift
  • Schere oder Bastelmesser
  • Doppelseitiges Klebeband

Noch ein Wort vorweg: Dies ist kein Projekt für Kinder. Sie könnten evtl. die Farbe auftragen, aber Acrylfarbe geht schlecht raus. 😉

Ich habe den Karton innen mit gelber Farbe angemalt und außen die beiden Blautöne gemischt und einfach drauflosgemalt. Wie eine Nacht halt so aussieht.

Die Seitenseite des Dachs werden aufgestellt und dann werden die langen Seitenteile darübergestellt, sodass sich ein Spitzdach ergibt.

Dann wurde erstmal getrocknet und am nächsten Abend habe ich mit einem Bastelmesser Fenster und Türen hereingeschnitten. Dann gefielen mir aber die Ränder nicht, denn dort war wieder das Braun des Kartons zu sehen. Also nochmal die Farbe gezückt und wieder getrocknet:

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Danach habe ich die buntes Fensterpapier mit normalem Kleber an die Fenster geklebt.

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Danach habe ich die Sterne mit diesem speziellen Decor metal-Stift aufgemalt und mit silberner Farbe Punkte auf das Dach gemacht. Am besten geht das mit dem flachen Ende des Pinselstils.

Dann kam die kniffeligste Aufgabe: Das Dach zusammenkleben. Dafür habe ich auf eine Seite des Dachs doppelseitiges Klebeband geklebt und dann von innen durch die Tür gegriffen und festgedrückt.

Dann war es auch schon fertig.

Aufgrund von Feuerschutz-Maßnahmen im Papphaus dürfen nur elektrische Teelichter heringestellt werden:

Steckrübeneintopf mit Rote-Bete-Relish

Ein  Rezept, das schnell gelingt und lecker schmeckt.

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Ein Eintopf aus Zwiebeln, Steckrübe, Kartoffeln, Sellerie und Möhren köchelt ca. 30 Minuten vor sich hin. Parallel kocht man rote Bete weich (oder nimmt einfach schon vorgekochte) und  püriert diese mit Zwiebeln, Kräutern, Meerrettich, Gewürzen und Schmand. Nicht zu fein pürieren. Noch einen Räuchertofu in Würfel schneiden und in Öl anbraten. Dann alles zusammen servieren. Das komplette Rezept findet sich im Alnatura Magazin im Dezember-Heft auf Seite 46.

 

 

Gestatten: Mozzarella, vegan

Das Rezept für einen veganen Mozzarella findet man auf der Seite „Deutschland is(s)t vegan“. Erstaunlich einfach und erstaunlich lecker. Eingeweichte Flohsamenschalen sorgen für den Klebstoff;  Cashewkerne, Zitronensaft, Hefeflocken und Sojajoghurt für den Geschmack.

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Die Masse über Nacht – mindestens aber drei Stunden – im Kühlschrank fest werden lassen. Der Mozzarella ist dann schnittfest und schmeckt super. Das Rezept funktioniert super, nur die Mengen sind für einen normalen Haushalt viel zu viel. Wer es nachmachen will, sollte die Zutaten durch Vier teilen, das ergibt immer noch genug Masse für einen schönen „Mozzarella“…

Camembert, Beeren und Pumpernickel

WILLKOMMEN 2019!!!

Wir hoffen, alle sind gut ins neue Jahr gekommen!!!

Hier kommt ein einfaches Rezept, wenn´s mal schnell gehen soll: Camembert mit Früchten auf Pumpernickel.

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TK- Beeren und TK-Kirschen (ca. 350 – 400 g) werden mit etwas braunem Zucker, ca. 80-100 ml Weinbrand und einem EL brauner Zucker aufgekocht. Als Gewürze kommen etwas Zimt und ein wenig Orangenschale dazu. Ca. 15 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit etwas zäher wird.

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Das Pumpernickel wird bei ca. 200 Grad für ein paar Minuten im Backofen geröstet und der Camembert kam gleich mit in den Ofen. Er liegt im Deckel einer Auflaufform.

Brot mit in wenig Camembert belegen, die Beerenmischung drüber und genießen! Sehr lecker! Am Heiligen Abend haben wir das Gericht als Zwischengang serviert, allerdings mit den kleinen runden Pumpernickel-Scheiben. Und für Kinder wird das Beeren-Kompott nur mit Wasser gekocht, auch lecker.

 

 

Weihnachtskekse…

Bisher haben wir nur zwei Sorten Kekse gebacken und deshalb auch schon fast wieder alles aufgegessen. Hier noch die kargen Reste:

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Links im Bild die Schoko-Cayennepfeffer-Kekse. Das Rezept stammt aus einem alten Sweet-Paul-Heft. Es sind Schoko-Mürbeteig-Kekse, die mit einem halben Teelöffel Cayennepfeffer gewürzt werden. Sie bekommen dadurch wirklich eine gewisse Schärfe, die sich aber sehr gut mit dem Kakao verträgt.

Rechts im Bild sieht man Bananen-Kokos-Kekse = das einfachste Rezept der Welt! Nur Bananen und Kokosflocken, das war´s! Sie sind süß und saftig und frei von raffiniertem Zucker, vegan und lecker! Das Rezept findet man hier.

Frohe Weihnachten mit ganz viel Keksen wünschen wir!!!

 

Blueberry Vegan

So lautet der Name eines tollen Blogs mit leckeren Rezepten und schönen Photos. Weil mich der vegane „Fisch“ neugierig gemacht hat, probierten wir den Heringsstipp.

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Eine in Streifen geschnittene Aubergine wird mit einem Nori-Algenblatt und Salz und Essig gekocht. Dann muss sie im Sud lauwarm abkühlen. Der Stipp besteht aus abgetropftem Sojajogurt mit Dill, Zwiebeln und Cornichons.  Dazu gibt es traditionell Pellkartoffeln. Schnell gemacht und sehr lecker!

Auch probierten wir Erdbeer-Energiebällchen, die wir gleich mit auf die Reise nahmen, also zumindest der Rest, der es noch geschafft hat…

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Die Bällchen bestehen aus Haferflocken, Datteln und Sojajogurt. Gewälzt werden sie in gemahlenen, gefriergetrockneten Erdbeeren. Mir waren sie ein wenig zu „haferflockig“, aber den Mitessern haben sie sehr lecker geschmeckt. Die Panade aus Erdbeeren jedoch fand ich superlecker, die werde ich auf jeden Fall öfter machen.

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Wer die Rezepte ausprobieren möchte, findet sie hier. Heringsstipp und Erdbeerenergiebällchen.

Noch mehr Suppen…

Wir lieben Suppen aller Art. Im „Alnatura Kocht-Heft“ gab es gleich zwei leckere Gerichte, die wir probierten.

Hier ein polnischer Krauteintopf „Bigos“:

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Sehr wärmend mit Weißkohl und Sauerkraut. Statt der getrockneten Waldpilze nahmen wir frische Champignons und statt Pfefferbeißer-Würstchen gab es bei uns gewürfelten Räuchertofu. Ein tolles Gericht! Gut vorzubereiten, gut mitzunehmen und am nächsten Tag noch besser…

Das zweite Rezept war eine Süßkartoffel-Erdnuss-Suppe mit Limette und Koriander. Sehr fein, eher leicht und prima als Vorsuppe geeignet (vielleicht für´s Weihnachtsmenü?).

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Beide Suppen und Eintöpfe sind schnell zubereitet und auch prima für die Mittagspause geeignet. Die Rezepte findet man hier.

Tante Rosas Heimwehsuppe

„Draußen ist es grau, ich sitz´mit Dir hier blau…“, singt Marius Müller-Westernhagen. Wenn es draußen schmuddelig wird, ist es höchste Zeit für leckere, wärmende Suppen.  Im Demeter-Journal gab es das Rezept für Tante Rosas Heimwehsuppe, nämlich einen Ostpreußischen „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck.

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Ein einfaches, schnelles Rezept: Geraspelte Rote Beten werden mit einer Zwiebel in Butter glasig gedünstet. Dann Buttermilch und Brühe dazu, weich kochen. Mit Majoran, Salz und Zitronensaft abgeschmeckt. Zum Servieren kommen gekochte Kartoffeln auf den Teller, den Borschtsch drüber. Darauf zwei Toppings:

Nr. 1: Gewürfelte Gewürzgurken aus dem Glas mit gehacktem Dill gemischt.

Nr. 2: Entweder knusprig geröstete Bauchfleischwürfelchen oder ein hartgekochtes, fein gehacktes Ei (pro Person 1 Ei) oder gewürfelter Räuchertofu

Die Suppe ist sehr lecker und durch das Köcheln in der Buttermilch bekommt sie einen feinen Geschmack. Durch das Raspeln der Beten ist die Suppe schnell fertig. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser…

Hier ist das komplette Rezept.