Milka Noisette Kuchen

Am gestrigen Tage fand die jährliche Kleidertauschparty bei Tochter statt. Wie immer super! Viele Klamotten, aber auch Bücher, Küchenartikel, Zeitschriften oder Kosmetikartikel fanden ein neues Zuhause. Der Rest, der keinem passte, kommt nun ins  Sozialkaufhaus. Und es hat sich schon so eingebürgert, dass jeder eine Kleinigkeit für´s Büffet mitbringt.

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Hier ein Teil des süßen Büffets. Rechts oben im Bild (schon halb aufgegessen) ist der Milka Noisette Kuchen. Sehr fluffig und sehr lecker. Der Teig enthält überhaupt kein Mehl, dafür ordentlich Schokolade und Butter. Das Rezept findet sich hier.

Hier noch der Rest vom süßen Büffet, die Tomate-Mozzarella-Sticks vom herzhaften Tisch haben sich mit auf´s Photo gemogelt.

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Bei den herzhaften Sachen gab es ein Blech mit Zwiebelkuchen und Gemüsesticks mit Dip. Und – wie es sich für eine Kleidertauschparty mit lauter Mädels gehört – natürlich jede Menge Sekt…

Tirami su mit Zitrone und Mandelpesto

Ein schnelles Dessert für Zwischendurch! Ganz ohne Ei und Alkohol. Und wenn man den Espresso zum Tränken der Löffelbiskuits durch Orangensaft ersetzt, ist es ganz und gar kinderfreundlich!

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Die Crèmemasse besteht aus Mascarpone, Jogurt, Zitronenschale und -saft. Die Löffelbiskuits nach Rezept mit Espresso tränken (oder eben O-Saft). Abwechselnd schichten. Darauf ein Pesto aus gerösteten, gehackten Mandeln. Lecker!

Das Rezept ist aus dem Rewe Heft „Frisch und gut“. Im Originalrezept wird das Tirami su gleich in Portionsgläser geschichtet, das sieht sehr appetitlich aus. Da wir keine kleinen Weckgläser haben, musste bei uns die größere Schale her.

Kartoffeltarte

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Damit wir rechtzeitig zum „Kleinen Fest“ kamen, sollte ein kleiner, schneller Magenfüller her. Die Kartoffeltarte kam da genau richtig.

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Das Rezept stammt aus dem Rewe-Heft „Frisch & Gut“ 02/2017. Im Rezept wird Blätterteig verwendet. Bei uns gab es noch Yufka-Teig, der übrig geblieben war. Hat aber prima funktioniert. Da die Tarte mit nur 150 g feingehobelten Kartoffeln belegt wird, ist sie sehr schnell gebacken, ähnlich wie ein Flammkuchen. Und genauso schnell aufgegessen…

Dazu ein paar Tomaten und eine Burrata, auch beim Rewe entdeckt. Burrata ist ein cremiger Mozzarella-Sahne-Kern umhüllt von zartem Pastafilata-Käse. Sehr fein!

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Und dann konnte es losgehen zum Kleinen Fest im Großen Garten…

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Hier die Katzen Karlo und Karla mit der kleinen Maus Manfred. Links im Bild sieht man noch das Schwänzchen der kleinen Kalinka.

 

Oeufs en Meurette – Eier in Rotwein

Wenn ich Zeitschriften durchblättere, hefte ich oft Rezepte ab, die ich einmal ausprobieren will. Dieses hier lag bereits seit 2012 im Ordner. Aber als ich jetzt vom Mädelsabend noch Rotwein und vom Opa gebackene Brötchen übrig hatte, war es „fällig“.

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Dieser Turm besteht aus knusprig gerösteten Weißbrotscheiben, einem in Rotwein und Wasser pochierten Ei. Darauf kommen Perlzwiebeln und Champignons, die erst angebraten werden und dann mit einem Sud aus Lauch, Karotte, Zwiebeln und Rotwein fertig gegart werden. Darüber kommt noch gebratener Speck.

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Hier sieht man wie das in Rotwein und Wasser pochierte Ei eine interessante Farbe angenommen hat.

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Rechts im Bild der vorbereitete Rotweinfond. Das sehr, sehr leckere Rezept stammt aus der Zeitschrift eve. Wer es nachkochen möchte, findet hier die Anleitung. Es soll aus dem Buch „Rezepte für Marie“ stammen. Unser Fazit: Sehr lecker! Wir bevorzugen jedoch Rezepte, die weniger Töpfe und Pfannen für die Zubereitung benötigen…

Basteln im Garten mit Kindern

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Heute mal wieder eine schöne Buchvorstellung. Dieses Buch hat mich in der Bücherei gleich angelacht, so sehr, dass ich im Keller nach alten Gummistiefeln gesucht habe und fündig geworden bin.

Es gibt viele tolle Projekte in dem Buch „Mein Bastelgarten“ von Dawn Isaac. Vieles ist gut geeignet für größere Kinder, aber auch kleinere Kinder können mit Anleitung vieles machen. Ein schönes Buch.

 

Spargel, zum Zweiten…zum Dritten!

Noch schnell zwei leckere Spargelrezepte, bevor die Saison zu Ende geht. Obwohl – man kann Spargel auch ganz gut einfrieren. Einfach schälen, kurz blanchieren und dann in den Froster. Die Qualität leidet ein wenig, aber wenn man den Spargel zum Beispiel in einem Salat oder einer Crème verarbeitet, ist das kein Problem.

Wie wäre es mit einer Spargelcrème mit Bauernbrot?

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Letztens auf unserem „Mädelsabend“ serviert. Hier das Rezept:

Spargelcrème (für ca. 6 Mädels)

1 Päckchen Quark (20%) gut abtropfen lassen. Ich hab ihn über Nacht in ein Sieb auf Papierfilter gelegt. Man kann ihn aber auch in einem Tuch gut ausdrücken. Wichtig ist, dass er nicht so feucht ist. 600 g Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in dünne Scheiben schneiden. 1 Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Spargel und Zwiebel in 50 g Butter bei kleiner Hitze dünsten.

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Nach ca. 10 Minuten 1 EL Zitronensaft zugeben, salzen, pfeffern. Deckel drauf und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen.

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Pürieren und abkühlen lassen. Abgetropften Quark und 150 g Crème fraîche verrühren, Spargelpüree zugeben. Eine Handvoll frische Kräuter dazu, ich hab Petersilie genommen. Nochmal ein bisschen salzen und pfeffern. Kühl stellen. Und später dann auf frischem Bauernbrot genießen.

Oder wie wäre es mit einem Spargelsalat mit Erdbeeren und Ziegenkäse?

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Die Kombination aus herzhaft und süß ist einfach toll. Und die Farben sind so appetitlich, nicht wahr? Das Rezept stammt aus dem Edeka Heft „Mit Liebe genießen“.

Der Spargel wird gekocht, dann eine Vinaigrette zubereitet und zum Schluß alles mit Erdbeeren, Ziegenkäse und gerösteten Pinienkernen und etwas Minze vereint. Alles liegt auf einem „Bett“ aus Salat. Edeka empfiehlt einen Friséesalat. Ich hatte aber nur Romana-Salat bekommen. War aber auch sehr lecker. Die verschiedenen Aromen ergänzen sich gut.

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Beide Rezepte eignen sich prima für Grillfeste oder Picknicks. Lassen sich gut mitnehmen und schmecken auch mit zuvor eingefrorenem Spargel. So lässt sich die Spargelsaison noch ein wenig verlängern…

 

 

 

 

Sketchnotes

In der Zeitschrift „Flow“ gab es vor einiger Zeit ein Beilagenheftchen: Mein Sketchnoting-Übungsheft.

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Es enthält Übungen zum Zeichnen einfacher Bilder. Entwickelt wurden die Übungen von Tanja Cappell alias Frau Hölle. Man braucht dazu eine kleine Grundausstattung:

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Einen Fineliner für die Konturen (meiner ist mit 0,7 zu dick, hab ich festgestellt…), einen grauen Pinselstift für die Schatten und einen Pinselstift für die Farbe. Ich hab mich – wie in der Vorlage – für die Farbe Grün entschieden.

Dann geht es los mit einfachen Übungen. Konturen und Schatten werden geübt.

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Gar nicht so einfach. Vor allem der Umgang mit dem für mich ungewohnten Pinselstift.

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Es gibt Beispiele für Schriftarten, Banner, Gesichter, Figuren, To-Do-Listen u.v.m.

Nach einer Weile merke ich , dass sich – wenn ich mich auf das Zeichnen konzentriere – durchaus eine Art Entspannung eintritt. Hat also etwas Meditatives ähnlich wie das Schriftenzeichnen. Es macht großen Spaß und man kann immer mal zwischendurch ein paar Bilder nachzeichnen und sich inspirieren lassen.

Apropos Zeichnen: Unsere Freundin Bine war gerade im Urlaub in Kalifornien und traf dort den Maler David Russo. Er ist ein Meister des Fineliners. Wer mal ein bisschen sehen möchte, wie es aussieht, wenn es einer richtig kann, schaue hier auf der Facebook-Seite von David Russo.